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Episode 179 | Wirtschaft und Globalisierung

Episode #179 | Wirtschaft und Globalisierung

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https://youtu.be/vRrfIt0eGZw

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Transkript

[0:00 – 01:46]

(0:00) Heute könnte es ein bisschen komplizierter werden. Ich beschäftige mich bzw. wir (0:05) zusammen beschäftigen uns heute mit dem Thema Wirtschaft und Globalisierung, also (0:11) mit Wörtern zu diesem Thema.

Wir wollen ja Deutsch lernen und ich habe neulich (0:17) so ein bisschen Zeitung gelesen und habe mir überlegt, ja die Wörter sind gar (0:23) nicht so einfach, das ist gar nicht so leicht diese Wörter zu verstehen und (0:27) deshalb habe ich mir gedacht, gut, lass uns dazu mal eine Podcast Episode machen. (0:32) Das erste Wort bzw. die ersten zwei Wörter sind die Wirtschaft wächst (0:39) bzw.

wir können auch sagen das Wirtschaftswachstum oder eben die (0:44) Wirtschaft wächst. Hier habe ich mal einen Beispielsatz mitgebracht. Wenn die (0:49) Wirtschaft wächst, dann steigt in der Regel auch der Konsum.

Wenn die Wirtschaft (0:55) wächst, dann steigt in der Regel auch der Konsum. Also die Wirtschaft, die (1:01) Ökonomie, ja auf Englisch hört sich das so ähnlich an, in der Regel ist sowas wie (1:06) normalerweise und wachsen, also die Wirtschaft wächst und dann wachsen ist (1:14) also zum Beispiel eine Blume wächst, sie wird größer, sie wächst und das Gegenteil (1:20) von wachsen ist dann sinken, also die Wirtschaft sinkt oder man könnte auch (1:26) sagen die Wirtschaft schrumpft und der Konsum ist sowas wie ja etwas (1:32) konsumieren, etwas verbrauchen und ein weiterer Beispielsatz ist zuletzt gab es (1:39) kein Wirtschaftswachstum, denn es wurde weniger konsumiert. Zuletzt gab es kein (1:46) Wirtschaftswachstum, denn es wurde weniger konsumiert.

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Also weniger ist das (1:55) Gegenteil von mehr. Dann habe ich hier mal das Wort Wirtschaftswachstum (1:59) verwendet und zuletzt ist sowas wie zuletzt in der letzten Zeit, in den (2:07) letzten Monaten, vielleicht auch im letzten Jahr. Als nächstes habe ich das (2:12) Wort die Arbeitslosenquote, die Arbeitslosenquote.

 

Also arbeitslos (2:19) bedeutet, wenn du keine Arbeit hast und die Quote ist dann also eben der Anteil, (2:26) also zum Beispiel wie viel Prozent. Der Beispielsatz hier ist die Arbeitslosenquote (2:32) beträgt in Deutschland aktuell sechs Prozent. Die Arbeitslosenquote (2:37) beträgt in Deutschland aktuell sechs Prozent.

 

Ob sechs Prozent jetzt, ob das (2:44) jetzt richtig ist oder falsch ist, das ist dahingestellt. Wichtig ist hier der (2:49) Satz. Also die Arbeitslosenquote beträgt.

 

Betragen im Infinitiv und dann sie, also (2:58) die Quote, die Arbeitslosenquote beträgt. Beträgt auf Englisch würde man sagen (3:03) sowas wie amounts to und auf Deutsch könnte man vielleicht sagen ja auch ist (3:09) die Arbeitslosenquote ist sechs Prozent. Ein anderer Beispielsatz ist die (3:16) Regierung plant Maßnahmen, um die Arbeitslosenquote zu senken.

 

(3:23) Die Regierung plant Maßnahmen, um die Arbeitslosenquote zu senken und Maßnahmen (3:31) ist dann sowas wie Entscheidungen oder neue Regeln oder bestimmte Investitionen. (3:39) Irgendetwas, das die Regierung also macht, um diese Arbeitslosenquote zu senken. (3:46) Als nächstes das Wort der Binnenmarkt.

 

Der Binnenmarkt. Also häufig oder fast (3:54) immer sprechen wir eigentlich von dem europäischen Binnenmarkt. Ich weiß nicht, (3:59) ob es in anderen Bereichen der Welt auch einen Binnenmarkt in dieser Form gibt.

 

(4:06) Ich habe das glaube ich noch nicht gelesen, dass ich jetzt irgendwie den (4:13) südamerikanischen oder den lateinamerikanischen Binnenmarkt gelesen (4:17) habe. Vielleicht gibt es das auch, aber ich verbinde Binnenmarkt irgendwie immer (4:21) mit dem europäischen Binnenmarkt. Und deshalb hier auch der Beispielsatz.

 

(4:26) Innerhalb des europäischen Binnenmarktes gibt es einen freien Warenverkehr. (4:33) Innerhalb des europäischen Binnenmarktes gibt es einen freien Warenverkehr. (4:41) Innerhalb ist hier eine Präposition und danach müssen wir den Genitiv verwenden.

 

(4:47) Also das Gegenteil von innerhalb wäre zum Beispiel außerhalb. (4:51) Und deshalb ist der Binnenmarkt dann hier im Genitiv. Also innerhalb des (4:57) europäischen Binnenmarktes gibt es, ist dann wieder klar, einen freien Warenverkehr.

 

(5:06) Also Waren können frei gehandelt werden. (5:11) Also ich kann Waren exportieren und ich kann Waren importieren, ohne dass es da (5:16) viele Regeln gibt, ohne dass es da viele Hindernisse, viele Hürden gibt. (5:22) Ein Binnenmarkt ist also ein Wirtschaftsraum, in dem Länder Waren frei handeln können, (5:31) wo aber auch Kapital frei hin und her fließen kann, wo auch Dienstleistungen (5:37) frei angeboten werden können.

 

Also der Spanier kann seine Dienstleistungen (5:43) einfach in Spanien anbieten, aber genauso auch in Deutschland. (5:47) Man könnte vielleicht den Binnenmarkt auch beschreiben als gemeinsamer Markt. (5:52) Und deshalb hier auch der nächste Beispielsatz.

 

(5:54) Der Binnenmarkt ist ein gemeinsamer Markt für alle Länder der EU. (6:00) Der Binnenmarkt ist ein gemeinsamer Markt für alle Länder der EU. (6:06) Und ein weiteres Wort, das ich mir auch noch aufgeschrieben habe, ist die Wertschöpfung.

 

(6:13) Die Wertschöpfung, also sowas wie einen Wert erschaffen, einen Wert schöpfen. (6:22) Ein Beispielsatz hier ist, Unternehmen betreiben Wertschöpfung, (6:27) indem sie Waren produzieren und verkaufen. (6:31) Also ein Unternehmen, ein Unternehmer entscheidet, (6:36) okay, hier kann ich ein Produkt anbieten, hier kann ich eine Dienstleistung anbieten (6:41) und dafür würden Leute, dafür würden Kunden auch bezahlen.

 

(6:47) Und dadurch, dass es das Produkt vielleicht noch nicht gibt oder noch nicht in der Form gibt (6:53) und für andere Leute einen Mehrwert bietet, (6:58) betreibt der Unternehmer, betreibt das Unternehmen eine Wertschöpfung. (7:03) Wir sprechen manchmal auch von einer Wertschöpfungskette. (7:06) Und dazu hier der Beispielsatz, (7:09) durch die Globalisierung werden Waren in einer globalen Wertschöpfungskette produziert.

 

(7:17) Durch die Globalisierung werden Waren in einer globalen Wertschöpfungskette produziert. (7:25) Also durch die Globalisierung, man könnte vielleicht auch sagen wegen der Globalisierung, (7:32) aufgrund der Globalisierung. (7:36) Globalisierung ist klar, das ist ähnlich wie auf Englisch.

 

(7:39) Und dann haben wir Waren, global, das ist auch klar. (7:43) Und die Wertschöpfungskette ist dann also die Aneinanderreihung der einzelnen Schritte, (7:51) die es gibt, um ein Produkt dann wirklich fertigzustellen. (7:55) Die Wertschöpfung ist also die erbrachte wirtschaftliche Leistung.

 

(8:00) Und als nächstes habe ich für dich der Wettbewerb. (8:04) Der Wettbewerb. (8:06) Kinder kennen das Wort vielleicht aus der Schule.

 

(8:08) Es gab einen Wettbewerb in der Schule. (8:11) Wer kann zum Beispiel am schnellsten rennen? (8:14) Wer kann am schnellsten den 100 Meter Sprint machen? (8:19) Und wir können das Wort der Wettbewerb aber auch in der Wirtschaft verwenden. (8:23) Hier der Beispielsatz.

 

(8:24) Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Unternehmen ständig weiterentwickeln. (8:32) Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Unternehmen ständig weiterentwickeln. (8:39) Also der Wettbewerb ist also ein Konkurrenzkampf zwischen Unternehmen, zwischen Firmen.

 

(8:46) Und wettbewerbsfähig bedeutet dann also sowas wie, man hat die Fähigkeit, gut im Wettbewerb zu sein. (8:54) Oder in dem Fall zu bleiben. (8:56) Und das Wort weiterentwickeln bedeutet sowas wie, sich verbessern.

 

(9:01) Seine Fähigkeiten vielleicht ausbauen, erweitern. (9:04) Ein weiterer Beispielsatz ist, Kunden profitieren von einem gesunden Wettbewerb, da so die Produkte günstiger und besser werden. (9:15) Kunden profitieren von einem gesunden Wettbewerb, da so die Produkte günstiger und besser werden.

 

(9:23) Also ein gesunder Wettbewerb ist also ein guter Wettbewerb. (9:26) Ein Wettbewerb, der den Regeln entspricht, wo kein Unternehmen irgendwie einen unfairen Vorteil hat. (9:34) Wenn es zum Beispiel einen Monopol gibt, dann würde ich sagen, ist das kein gesunder Wettbewerb.

 

(9:39) Ja, und ich glaube, die anderen Wörter kennt ihr mittlerweile. (9:43) Produkte sind günstig, besser. (9:45) Das ist, würde ich sagen, klar.

 

(9:46) Dann gibt es noch das Wort, die Wirtschaftsleistung. (9:50) Die Wirtschaftsleistung. (9:53) Ein Beispielsatz.

 

(9:55) Die Wirtschaftsleistung eines Landes wird häufig am BIP bemessen. (10:01) Das BIP ist das Bruttoinlandsprodukt. (10:06) Und bemessen, ja, also es wird daran gemessen, es wird damit verglichen.

 

(10:13) Oder man schaut, Ökonomen schauen auf das BIP und dann wird daran ermittelt, (10:21) ob denn die Wirtschaftsleistung gut ist oder schlecht ist. (10:25) Ob die Wirtschaftsleistung gewachsen ist oder gesunken ist. (10:29) Und Leistung ist dann also sowas wie die Performance.

 

(10:32) Also wie ist denn die wirtschaftliche Performance, wie ist denn die Wirtschaftsleistung. (10:37) Ein weiterer Beispielsatz ist, Ökonomen warnen vor einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung. (10:45) Ökonomen warnen vor einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung.

 

(10:51) Schrumpfen, das hatten wir vorhin schon, also kleiner werden. (10:55) Also etwas wird weniger, etwas schrumpft. (10:58) Das Gegenteil von wachsen.

 

(10:59) Und warnen ist klar wie auf Englisch to warn, also the economists, they are warning. (11:06) Die Ökonomen warnen. (11:09) So, und damit du jetzt nicht wieder einschläfst, machen wir, richtig, wir machen wieder 10 Liegestütze.

 

(11:14) Ich habe hier genug von Wirtschaft gefaselt und du schläfst wahrscheinlich schon. (11:18) Und ich möchte, dass du ein bisschen deinen Kreislauf in Schwung bringst. (11:23) Also 10 Liegestütze, los geht’s.

 

(11:26) Los, komm, mach mit, egal ob du im Büro bist oder irgendwo bei dir zu Hause, (11:31) vielleicht auch im Zug, da kann man bestimmt auch irgendwo Liegestütze machen. (11:34) Wir bewegen uns kurz, also 125, 126, 127 und weiter. (11:44) Okay, ich hoffe du konntest auch die 10 Liegestütze machen.

 

(11:48) Wenn nicht, Hausaufgabe zum nächsten Mal, Liegestütze üben. (11:51) Wir machen weiter, das nächste Wort ist die Handelsbilanz. (11:55) Bevor ich das Wort die Handelsbilanz erkläre, hier vielleicht ein Beispielsatz.

 

(12:00) Die Handelsbilanz ergibt sich aus dem Unterschied zwischen Exporten und Importen. (12:06) Jetzt hast du wahrscheinlich schon eine Ahnung, was das bedeutet. (12:10) Nochmal, die Handelsbilanz ergibt sich aus dem Unterschied zwischen Exporten und Importen.

 

(12:19) Also die Handelsbilanz ist dann eben die Gegenüberstellung der Importe und Exporte aller Waren innerhalb einer Volkswirtschaft. (12:28) Und wenn wir uns dann diese Volkswirtschaft anschauen, Deutschland zum Beispiel, (12:33) dann schauen wir uns also an, wie viel hat Deutschland insgesamt an Waren und Dienstleistungen exportiert und wie viel importiert. (12:42) Und dann die Differenz, der Unterschied ist dann die Handelsbilanz.

 

(12:47) Und deshalb hier der zweite Beispielsatz. (12:49) Wenn die Summe der Ausfuhren die Summe der Einfuhren übersteigt, dann haben wir eine positive Handelsbilanz. (13:01) Wenn die Summe der Ausfuhren die Summe der Einfuhren übersteigt, dann haben wir eine positive Handelsbilanz.

 

(13:10) Also wenn Deutschland mehr exportiert und weniger importiert, dann ist die Handelsbilanz positiv. (13:16) Sehr gut, als nächstes das Wort der Freihandel. (13:21) Wenn wir über das Thema Wirtschaft und Globalisierung sprechen, dann darf das Wort der Freihandel sicher nicht fehlen.

 

(13:30) Der Beispielsatz hier ist, zwischen den beiden Ländern wurde ein Freihandelsabkommen vereinbart. (13:37) Zwischen den beiden Ländern, also zwischen Land A und Land B, wurde ein Freihandelsabkommen vereinbart. (13:46) Ein Abkommen ist also eine Vereinbarung, ein Vertrag, ein Vertrag zum Freihandel.

 

(13:53) Und der Freihandel ist also ein Handel ohne viele Hindernisse, ohne viele Hürden, (14:01) sodass einfach die beiden Länder miteinander Handel treiben können. (14:06) Es gibt also weniger Zölle oder weniger Verbote, irgendwelche Produkte zu importieren oder zu exportieren. (14:13) Und ein weiterer Beispielsatz ist, laut Experten gefährden Protektionismus und Abschottung den Freihandel.

 

(14:23) Laut Experten gefährden Protektionismus und Abschottung den Freihandel. (14:28) Und ich habe das Wort der Zoll eben schon erwähnt und das ist auch das nächste Wort. (14:34) Der Zoll und im Plural die Zölle.

 

(14:38) Hier ein Beispielsatz. (14:40) Um den Export zu fördern, hat die Regierung beschlossen, die Zölle für bestimmte Waren zu senken. (14:48) Um den Export zu fördern, hat die Regierung beschlossen, die Zölle für bestimmte Waren zu senken.

 

(14:58) Ja, den Export fördern, also den Export unterstützen. (15:03) Also versuchen, dass mehr exportiert wird. (15:07) Also Unternehmen beispielsweise helfen, dass es einfacher wird.

 

(15:13) Und die Regierung hat beschlossen, ist sowas wie die Regierung hat entschieden. (15:18) Eine Entscheidung treffen, etwas entscheiden, etwas beschließen. (15:24) Die Zölle ist dann der Plural von der Zoll und die restlichen Wörter kennst du.

 

(15:29) Bestimmte Waren, also nicht alle Waren, sondern nur bestimmte Waren, spezifische Produkte. (15:37) Und senken, das Wort kennen wir mittlerweile schon. (15:41) Ein weiterer Beispielsatz ist der Zoll beschlagnahmt geschmuggelte Zigaretten.

 

(15:48) Also der Zoll hat hier mehrere Bedeutungen. (15:53) Einmal ist der Zoll diese Abgabe oder Steuer auf Produkte, die du beispielsweise einführen möchtest. (16:01) Und dann ist der Zoll aber auch einfach die Institution.

 

(16:06) Also wenn du die Grenze überschreitest, es gibt vielleicht einen Zoll, (16:14) da gibt es einen Zöllner, eine Person, die deine Einfuhr überprüft. (16:21) Es gibt aber auch ein Büro, eine Zollverwaltung. (16:25) So würden wir das Wort der Zoll eben auch noch verwenden.

 

(16:29) Also auf der einen Seite ist der Zoll die Institution. (16:33) Der Zöllner zum Beispiel oder die Zollverwaltung. (16:36) Und auf der anderen Seite ist der Zoll dann die Abgabe, die du eben zahlen musst, wenn du Waren importierst.

 

(16:44) Das nächste Wort ist die Subvention. (16:47) Die Subvention. (16:49) Der Beispielsatz hier ist, staatliche Subventionen können gute Impulse geben.

 

(16:57) Sie können aber auch falsche Anreize setzen. (17:00) Staatliche Subventionen können gute Impulse geben. (17:06) Sie können aber auch falsche Anreize setzen.

 

(17:10) Okay, staatliche Subventionen. (17:12) Also Subventionen sind eben eine finanzielle Hilfe ohne Gegenleistung und dann eben vom Staat. (17:21) Also du bekommst zum Beispiel eine Steuererleichterung oder du bekommst einen Zuschuss, ohne dass du etwas zurückzahlen musst.

 

(17:29) Das wäre dann ein Beispiel für eine Subvention. (17:33) Und dann eben vom Staat. (17:36) Also Subventionen vom Staat oder staatliche Subventionen.

 

(17:42) Also der Singular ist die Subvention. (17:45) Häufig verwenden wir aber auch den Plural die Subventionen. (17:50) Und ein guter Impuls ist dann also ein guter Anreiz, eine gute Unterstützung, eine gute Hilfe, ein Impuls etwas zu machen, Starthilfe.

 

(18:03) Und ein falscher Anreiz ist dann also ein schlechter Impuls, also das Gegenteil davon. (18:09) So, und wir haben jetzt noch genau drei Wörter, also drei Vokabeln, die ich für dich habe. (18:15) Und das heißt jetzt noch mal volle Konzentration und dann geht es weiter mit den letzten drei Wörtern.

 

(18:21) Das nächste Wort ist der öffentliche Sektor. (18:24) Der öffentliche Sektor oder wir sagen auch die öffentliche Hand. (18:29) Und der Beispielsatz hier ist, viele Leute sind im öffentlichen Sektor beschäftigt.

 

(18:35) Viele Leute sind im öffentlichen Sektor beschäftigt. (18:39) Beschäftigt bedeutet sowas wie angestellt. (18:42) Sie arbeiten im öffentlichen Sektor.

 

(18:45) Zum Beispiel, sie sind Polizist oder sie sind Beamter in irgendeiner anderen Funktion. (18:50) Ja, also öffentlicher Sektor, ich glaube, das ist relativ klar. (18:55) Also wenn jemand für die Regierung arbeitet, der Public Sector.

 

(19:02) Ein weiterer Beispielsatz ist, der öffentliche Sektor ist ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft. (19:09) Der öffentliche Sektor ist ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft. (19:15) Ja, also für viele, viele Unternehmen haben den öffentlichen Sektor als Kunden.

 

(19:21) Das bedeutet, das ist schon mal wichtig, aber der öffentliche Sektor stellt auch häufig selbst Dienstleistungen bereit. (19:30) Also viele Leute arbeiten im öffentlichen Sektor, beziehen also ihr Gehalt dort. (19:37) Und deshalb ist das kein unerheblicher Anteil an der Wirtschaft.

 

(19:43) Und dann das Gegenteil von der öffentlichen Hand oder vom öffentlichen Sektor ist die Privatwirtschaft. (19:51) Die Privatwirtschaft. (19:53) Hier ein Beispielsatz.

 

(19:54) Viele Leute bekommen derzeit ein höheres Gehalt im öffentlichen Sektor als in der Privatwirtschaft. (20:02) Stimmt das? (20:03) Kannst ja mal deine Freunde fragen oder überlegen, ob das so ist. (20:07) Keine Ahnung, ich hab das irgendwo in der Zeitung gelesen.

 

(20:10) Ob das jetzt nun stimmt oder nicht, wir wollen hier Deutsch lernen. (20:13) Ich lese den Satz nochmal vor. (20:15) Viele Leute bekommen derzeit ein höheres Gehalt im öffentlichen Sektor als in der Privatwirtschaft.

 

(20:23) Ja, also die Privatwirtschaft ist der Teil der Wirtschaft, der nicht Eigentum des Staates ist oder vom Staat geleitet wird. (20:30) Ja, also die Privatwirtschaft, das Wort sagt das im Prinzip schon. (20:36) Ich hab noch einen weiteren Beispielsatz.

 

(20:38) Thomas wechselt vom öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft, weil er ein gutes Angebot bekommen hat. (20:46) Thomas wechselt vom öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft, weil er ein gutes Angebot bekommen hat. (20:55) Also Thomas wechselt, er transferiert, also er kündigt vielleicht seinen Job beim öffentlichen Dienst (21:04) und nimmt dann einen neuen Job an in der Privatwirtschaft bei einem Unternehmen.

 

(21:11) Und das Angebot, die Offer, also ein Vertragsangebot, ein Gehaltsangebot, ein Angebot für eine neue Stelle bei einer Firma. (21:23) Und das letzte Wort ist das Entwicklungsland. (21:29) Ein Beispielsatz.

 

Experten sagen, dass besonders Schwellen- und Entwicklungsländer vom Klimawandel betroffen seien. (21:39) Experten sagen, dass besonders Schwellen- und Entwicklungsländer vom Klimawandel betroffen seien. (21:46) Also ein Entwicklungsland ist ein Land, das im Vergleich wirtschaftlich nicht so gut oder noch nicht so gut entwickelt ist.

 

(21:57) Vielleicht gibt es in dem Land ein relativ geringes Pro-Kopf-Einkommen, vielleicht gibt es dort Armut, (22:05) vielleicht gibt es dort kein besonders gutes Gesundheitssystem und so weiter. (22:11) Das so würde ich jetzt wahrscheinlich das Entwicklungsland definieren. (22:14) Und deshalb hier auch der zweite Beispielsatz.

 

(22:18) Armut und eine schlechte Gesundheitsversorgung sind Merkmale für Entwicklungsländer. (22:26) Armut und eine schlechte Gesundheitsversorgung sind Merkmale für Entwicklungsländer. (22:34) Armut, das Gegenteil ist Reichtum.

 

(22:36) Reichtum ist, wenn jemand sehr viel Geld, sehr viel Vermögen hat. (22:41) Und Armut ist dann, wenn jemand kein Geld oder nur sehr wenig Geld hat. (22:46) Schlechte Gesundheitsversorgung, also sowas wie ein schlechtes Gesundheitssystem.

 

(22:52) Vielleicht sind die Krankenhäuser marode, die Ärzte sind nicht so gut ausgebildet und so weiter. (22:58) Und Merkmale ist dann sowas wie Eigenschaften. Bestimmte Merkmale, bestimmte Eigenschaften.

 

(23:03) Und vorhin habe ich noch das Wort Schwellenland verwendet. (23:07) Also Schwellenland ist ein Land, das sich zwischen Entwicklungsland und Industrienation befindet. (23:14) Also ein Land, das gerade an der Schwelle, an der Stufe ist zur Industrienation.

 

(23:21) So, ich hoffe, dass die Vokabeln heute nicht zu kompliziert waren. (23:26) Ich hoffe, dass du mir auch folgen konntest. (23:29) Und jetzt habe ich noch ein kleines Quiz für dich.

 

(23:33) Ich habe drei Fragen und wir gucken mal, ob du mir zugehört hast und ob du die richtigen Wörter errätst. (23:43) Die erste Frage ist, wie nennt man die finanzielle Hilfe vom Staat ohne Gegenleistung? (23:51) Wie nennt man die finanzielle Hilfe vom Staat ohne Gegenleistung? (23:57) Welches Wort habe ich da verwendet? (23:59) Ich habe darüber gesprochen, dass das manchmal gut ist und dass das manchmal vielleicht auch nicht so gut ist. (24:07) Oder falsche Anreize setzen kann.

 

(24:10) Es kann aber auch gute Impulse geben. (24:13) Richtig, die Subventionen. Sehr gut.

 

(24:16) Du hast schon mal Frage 1 richtig beantwortet. (24:19) Mal sehen, ob du Frage 2 auch richtig beantwortest. (24:22) Wie nennt man die Abgabe für die Einfuhr oder Ausfuhr von Waren? (24:28) Wie nennt man diese Abgabe oder diese Steuer, also das, was man bezahlen muss, (24:34) wenn man etwas exportiert oder wenn man etwas importiert? (24:39) Waren zum Beispiel.

 

(24:42) Und die Antwort ist der Zoll. (24:47) Der Zoll beziehungsweise der Plural die Zölle. (24:52) Okay, jetzt hast du auch Frage 2 richtig beantwortet.

 

(24:55) Gucken wir mal, ob du Frage 3 auch richtig beantworten kannst. (25:00) Wie nennt man den Konkurrenzkampf zwischen verschiedenen Firmen? (25:12) Welches Wort habe ich da verwendet? (25:14) Der Konkurrenzkampf zwischen Firmen. (25:18) Wenn also Firmen miteinander konkurrieren.

 

(25:21) Wenn die eine Firma versucht, der anderen Firma Marktanteile abzunehmen. (25:29) Also die Firma versucht, mehr Produkte zu verkaufen als die andere Firma. (25:35) Richtig, die Antwort ist der Wettbewerb.

 

(25:41) Ich hoffe, du hast alle Fragen richtig beantwortet. (25:44) Wenn das vielleicht ein bisschen zu kompliziert war heute für dich, (25:47) wenn die Wörter vielleicht ein bisschen zu schwer waren oder vielleicht auch die Sätze, (25:53) dann kann ich dir meine Mitgliedschaft empfehlen. (25:56) Da kannst du nochmal Übungen machen zu jedem Wort oder zu jeder Wortgruppe.

 

(26:02) Da habe ich verschiedene Lückentexte, verschiedene Formen von Übungen, (26:06) mit denen du dann nochmal die ganzen Wörter lernen kannst. (26:10) Das bleibt dann wirklich besser im Kopf. (26:12) In der Premium-Variante der Mitgliedschaft gibt es auch ein monatliches Live-Webinar, (26:17) wo ich dann über verschiedene Themen spreche.

 

(26:21) Du kannst dir das ja mal anschauen auf meiner Webseite expertlygerman.com. (26:25) Tschüss und bis zum nächsten Mal.


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