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Episode 207 | Du Hast B1 Wenn Du Diese 10 Adjektive Kennst.

Episode #207 | Du Hast B1 Wenn Du Diese 10 Adjektive Kennst

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Transkript

[0:00 – 01:46]

(0:00) B1 Adjektive. Heute möchte ich mal dein Wissen zu den Adjektiven testen. (0:08) Ich habe zehn Adjektive mitgebracht und ich bin gespannt, ob du alle Adjektive kennst.

(0:15) Nummer eins ist anwesend. Anwesend. Was bedeutet das? (0:21) Wenn du körperlich oder mental, also geistig da bist, vor Ort bist, dann würden wir anwesend verwenden.

(0:32) Zum Beispiel, alle Schüler waren anwesend. (0:36) Also du bist Lehrer und du guckst, okay, ich habe 20 Schüler, sind alle 20 Schüler da? (0:43) Ja, alle Schüler sind anwesend. (0:45) Oder, wenn wir jetzt über die geistige Verwendung sprechen, dann er war zwar anwesend, aber geistig war er ganz woanders.

(0:56) Mit seinen Gedanken war er ganz woanders. (1:00) Er war zwar anwesend, aber mit seinen Gedanken war er irgendwo. (1:06) Er hat an irgendetwas anderes gedacht.

(1:09) Er guckt aus dem Fenster, guckt sich die schönen Blumen an, es blüht und grünt überall und er war also nicht komplett da. (1:18) Und was ist das Gegenteil von anwesend? Schreib das mal in die Kommentare. (1:24) Das Gegenteil von anwesend.

(1:26) Und Nummer zwei ist bereit. Bereit. (1:30) Also zum Beispiel, ich bin bereit.

Ich bin vorbereitet und ich habe die den Willen, ich habe die Absicht, die Intention jetzt das oder irgendetwas zu machen. (1:44) Zum Beispiel, ich bin bereit loszulegen. (1:47) Also ich bin jetzt, wir können jetzt anfangen.

Expand for the full transcript [01:47-15:24]

(1:51) Ich habe meinen Kaffee, ich habe meinen Schreibtisch aufgeräumt und ich bin jetzt bereit die Podcast Episode aufzunehmen. (2:00) Oder auch sie ist nicht bereit, das zu akzeptieren. (2:05) Also sie ist nicht bereit, dieses Angebot beispielsweise zu akzeptieren.

(2:13) Aus irgendwelchen Gründen, das Angebot, das passt einfach nicht so. (2:18) Also sie ist nicht bereit, das Angebot, sie ist nicht willens, dieses Angebot zu akzeptieren. (2:24) Oder alles ist bereit für die Präsentation.

(2:28) Also du, du hast dich die ganze Nacht auf die Präsentation vorbereitet. (2:35) Der Beamer, der funktioniert. (2:37) Du, deine, was weiß ich, deine PowerPoint Präsentation, da ist alles organisiert.

(2:43) Alle Leute sind da, das Mikrofon funktioniert und alles ist bereit für die Präsentation. (2:51) Und Nummer drei ist dankbar. Dankbar.

(2:54) Das kennst du wahrscheinlich. Das Nomen ist die Dankbarkeit und dann das Adjektiv dankbar. (3:02) Also ich bin dankbar.

(3:05) Beispielsweise, wenn du jemanden oder auch etwas wertschätzt, etwas wertschätzen. (3:14) Es gibt eine Wertschätzung oder eine Anerkennung, dann bist du dankbar. (3:20) Du bist dankbar für etwas.

(3:22) Zum Beispiel, ich bin dankbar für deine Hilfe. (3:26) Könntest du sagen, jemand hilft dir dabei, deinen Lebenslauf auf Deutsch zu schreiben. (3:34) So dass du die Bewerbung dann losschicken kannst.

(3:37) Und ich bin dir wirklich sehr dankbar für deine Hilfe. (3:40) Das ist übrigens mein Lieblings Emoji. (3:43) Aktuell würde ich sagen, die zwei Hände, die so da stehen.

(3:48) Keine Ahnung, gefällt mir einfach. (3:49) Es drückt Dankbarkeit aus. (3:51) Oder auch, viele Menschen sind dankbar für die kleinen Dinge im Leben.

(3:59) Viele Menschen sind dankbar für die kleinen Dinge im Leben. (4:04) Zum Beispiel, den leckeren Kaffee, den ich heute Morgen getrunken habe. (4:11) Ich saß einfach da, habe ein paar Sätze in meinem Tagebuch geschrieben und genüsslich meinen Kaffee geschlürft.

(4:22) Und für diesen Moment war ich dankbar. (4:25) Oder du könntest das vielleicht auch so als Frage formulieren. (4:28) Ich wäre dankbar, wenn sie mir helfen könnten.

(4:32) Ich wäre dankbar, wenn sie mir helfen könnten. (4:37) Das wäre wirklich sehr sehr nett. (4:41) Da wäre ich ihnen sehr dankbar, wenn sie mir helfen könnten.

(4:45) Und Nummer vier. Durchschnittlich. Durchschnittlich.

(4:51) Also etwas durchschneiden. (4:55) Passt eigentlich auch. (4:56) Also du, ein Mittelwert.

Also die Mitte. (4:59) Nicht besonders extrem, nicht besonders hoch, nicht besonders niedrig, sondern eben durchschnittlich. (5:05) Zum Beispiel, die durchschnittliche Temperatur liegt bei 15 Grad.

(5:13) Also für, ich weiß nicht, für den Monat April. (5:19) Also nicht jeder Tag hat 15 Grad, aber die durchschnittliche Temperatur ist 15 Grad. (5:28) Oder man könnte das auch so verwenden.

(5:30) Er, Tom, ist ein durchschnittlicher Schüler. (5:34) Nicht besonders gut, nicht besonders schlecht. (5:38) So, mäh.

So, Mittel. Durchschnittlich. (5:42) Also auf Deutsch wäre, was ist denn durchschnittlich? (5:46) Wahrscheinlich, also in der Schule gibt es ja Noten von 1 bis 6. (5:51) Auf der Uni war es bei mir zumindest so 1 bis 5. (5:55) Und in der Schule würde ich mal sagen, dass so 3 durchschnittlich ist.

(5:59) Und in der Uni ist es wahrscheinlich irgendwie 2,5 oder so. (6:06) Je nachdem wie schwer das Fach ist. (6:09) Aber die Noten sind auch nicht so super wichtig.

(6:12) Und Nummer 5 ist einheitlich. Einheitlich. (6:17) Das Wort kennst du wahrscheinlich nicht.

(6:19) Also wenn du es kennst, dann Chapeau, Hut ab. (6:23) Das, denke ich mal, ist nicht so super geläufig. (6:26) Einheitlich, wenn etwas gleichförmig ist.

(6:30) Wenn etwas immer einem bestimmten Muster folgt. (6:35) Wenn etwas, ja, also wenn alle eine einheitliche Kleidung tragen, beispielsweise. (6:44) Zum Beispiel, die Kleidung ist einheitlich.

Alle tragen pink. (6:48) Zum Beispiel, vielleicht gibt es irgendeine Party zu einem bestimmten Motto. (6:53) Und da müssen dann alle pink tragen.

(6:58) Die Kleidung ist einheitlich. Alle tragen pink. (7:02) Oder auch, es gab keine einheitliche Meinung.

(7:05) Also alle hatten eine andere Meinung. (7:09) Es gab keine einheitliche Meinung. (7:12) Es gibt eine Versammlung.

(7:14) Du bist in der Uni oder du bist auf Arbeit. (7:23) Und ihr habt ein Meeting, eine Besprechung. (7:26) Und ihr diskutiert über ein bestimmtes Thema.

(7:30) Sollen wir Projekt X machen oder Projekt Y? (7:34) Und jeder hatte irgendwie eine andere Meinung. (7:36) Es gab also keine einheitliche Meinung. (7:40) Wo sich dann alle irgendwie einig waren.

(7:43) Oder auch, die Regeln sind jetzt einheitlich für alle. (7:49) Also die Regeln gelten für alle. (7:51) Die Regeln sind jetzt einheitlich.

(7:53) Also die gleichen Regeln für alle. (7:57) Es gibt ja vielleicht Situationen, wo der eine diese Regel hat. (8:02) Oder diese Regeln befolgen muss.

(8:04) Und die andere Person aber nicht. (8:06) Aber ab jetzt sind die Regeln alle einheitlich. (8:11) Und Nummer 6. Gerecht.

(8:14) Gerecht. Da steckt das Wort Recht drin. (8:17) Und wir wissen schon, in welche Richtung das geht.

(8:20) Wenn etwas fair ist. (8:21) Wenn etwas den moralischen Maßstäben entspricht. (8:27) Den moralischen und rechtlichen Maßstäben entspricht.

(8:30) Dann, ja, ich würde sagen mal fair ist die beste Beschreibung wahrscheinlich. (8:35) Es ist gerecht. Es ist fair.

(8:37) Beispiel, das ist nicht gerecht. (8:39) Warum bekommst du denn so viel Geld? (8:44) Und warum bekommst du so wenig Geld? (8:47) Könnte man sagen. Das ist doch nicht gerecht.

(8:49) Oder ein gerechtes Urteil wurde gefällt. (8:54) Ein gerechtes Urteil wurde gefällt. (8:58) Du fragst dich jetzt wahrscheinlich, was bedeutet denn Urteil und Fällen? (9:02) Wie erklärt man denn das? (9:04) Also der Richter im Gerichtssaal, der trifft eine Entscheidung.

(9:11) Und das ist dann das Urteil. (9:13) Also ein Urteil verkünden, ein Urteil fällen, ein Urteil machen. (9:20) Und das bedeutet dann eben ein Urteil fällen.

(9:23) Und ein gerechtes Urteil wurde gefällt. (9:27) Also das Urteil ist fair. (9:29) Oder sie behandelt alle gerecht.

(9:32) Sie behandelt alle gerecht. (9:37) Also keiner, weiß ich nicht du, die Kindergärtnerin beispielsweise behandelt alle Kinder gerecht. (9:44) Keiner wird bevorzugt oder benachteiligt.

(9:48) Bevorzugt, also besser, benachteiligt, Nachteil, also weniger gut. (9:55) Und nein, das macht sie aber nicht. (9:57) Sie behandelt alle gerecht.

(10:00) Und Nummer sieben ist heimlich, heimlich. (10:04) Also wenn etwas absichtlich im Verborgenen gemacht wird, sodass andere es nicht bemerken, dann würden wir heimlich verwenden. (10:16) Zum Beispiel sie haben sich heimlich getroffen.

(10:19) Sie haben sich heimlich getroffen. (10:21) Also sie haben sich mit Absicht getroffen, sodass andere nicht wissen, dass sie sich getroffen haben. (10:29) Oder er hat heimlich ein Geschenk gekauft.

(10:34) Sie wusste nichts davon. (10:36) Er hat ganz heimlich ein Geschenk gekauft. (10:39) Zum, weiß ich nicht, zum Muttertag beispielsweise oder zum Hochzeitstag und so weiter.

(10:45) Ganz im Verborgenen, ganz heimlich. (10:48) Und Nummer acht ist klasse, klasse. (10:52) Also natürlich hier als Adjektiv.

(10:54) Also etwas ist sehr gut, etwas ist ausgezeichnet, dann ist es klasse. (10:58) Zum Beispiel das war ein klasse Film. (11:01) Das war wirklich ein sehr guter Film.

(11:03) Der Film war klasse. (11:05) Oder dein Vortrag war einfach klasse. (11:10) Dein Vortrag, deine Präsentation, deine Rede, dein Vortrag war einfach klasse.

(11:18) Und Nummer neun, wir sind also fast fertig, ist merkwürdig, merkwürdig. (11:24) Und ich glaube, das Bild beschreibt das auch ganz gut, was das bedeutet. (11:32) Merkwürdig.

(11:33) Etwas ist seltsam, etwas ist auffällig, aber irgendwie auf irritierende Weise. (11:41) Das ist ein bisschen seltsam. (11:43) Es ist merkwürdig, vielleicht auch ungewöhnlich.

(11:46) Also zum Beispiel hier der Hund mit der Perücke sieht irgendwie ein bisschen merkwürdig aus. (11:55) Oder sein Verhalten war merkwürdig. (11:59) Also jetzt ist es nicht nur das Aussehen, sondern auch das Verhalten.

(12:05) Also wie, was eine Person macht oder sagt, wie sich die Person verhält. (12:13) Das Verhalten war merkwürdig. (12:15) Das war also irgendwie komisch, irgendwie auffällig, in irritierender Weise.

(12:22) Man kann aber auch ein merkwürdiges Gefühl haben. (12:26) Ein merkwürdiges Gefühl, also ein seltsames Gefühl. (12:29) Man fühlt sich irgendwie so ein bisschen unwohl dabei, ein bisschen merkwürdig.

(12:35) Ja, keine Ahnung, du sprichst mit einer Person und du hast so ein merkwürdiges Gefühl, du bist dir da nicht ganz sicher. (12:42) Oder vielleicht ein potenzieller Geschäftspartner möchte mit dir zusammenarbeiten, aber du bist dir nicht so ganz sicher. (12:52) Du hast irgendwie so ein merkwürdiges Gefühl, ob du wirklich mit dieser Person, mit diesem Geschäftspartner zusammenarbeiten möchtest.

(13:03) So könnte man das vielleicht sagen. (13:05) Es gibt noch viele andere Situationen. (13:06) Mir fällt jetzt nur gerade nichts anderes ein.

(13:08) Und Nummer 10. Wir sind jetzt also am Ende. (13:13) Das letzte Adjektiv ist offenbar.

(13:16) Offenbar, also nicht die offene Bar, die jetzt nicht mehr geschlossen ist, sondern offen. (13:23) Nein, als Adjektiv offenbar. (13:26) Also etwas, also anscheinend, also wie es scheint.

(13:30) Etwas ist offensichtlich. (13:33) Ja, dann ist es anscheinend, dann ist es offenbar. (13:37) Beispielsweise.

(13:38) Er hat offenbar vergessen, den Termin abzusagen. (13:43) Er hat offenbar vergessen, den Termin abzusagen. (13:49) Könnte sich beispielsweise die Rezeptionistin fragen.

(13:56) Also hat, also diese, der Kunde ist nicht da oder der Patient ist nicht da. (14:03) Und der Patient hat wahrscheinlich, hat offenbar vergessen, den Termin abzusagen. (14:11) Oder hat offenbar den Termin komplett vergessen.

(14:14) Oder auch adverbial. (14:17) Sie ist offenbar sehr erfahren. (14:20) Sie ist offenbar sehr erfahren.

(14:24) Also es sieht so aus, als ob sie sehr erfahren ist. (14:28) In diesem Bereich beispielsweise. (14:31) Sie ist eine Geologin und sie ist offenbar.

(14:35) Also es ist sehr, also es sieht so aus, als ob sie sehr erfahren ist als Geologin. (14:42) Und so könnten wir das Wort offenbar verwenden, obwohl mir auch die offene Bar sehr gefällt. (14:48) Und damit sind wir auch schon am Ende der heutigen Podcast Episode.

(14:53) Ich habe noch ein kleines Adjektiv Quiz für dich als Überraschung in den Shownotes. (14:58) Da kannst du einfach draufklicken, das Adjektiv Quiz machen. (15:03) Und es dauert auch nicht lange, fünf Minuten.

(15:05) Und wenn du mindestens 80 Prozent hast, dann also 80 Prozent richtig beantwortet hast. (15:14) Dann bekommst du einen kleinen Bonus von mir. (15:18) Also ich bin gespannt, wie viele von euch 80 Prozent richtig haben.

(15:24) Tschüssikowski. Vielen herzlichen Dank. Bis zum nächsten Mal.


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