Episode #208 | Reisefieber
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(0:00) Und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Episode. Heute zum Thema Urlaub. (0:07) Ja, das Wetter ist schön und vielleicht hat dich schon das Reisefieber gepackt (0:13) und du möchtest vielleicht, du ziehst in Erwägung, Urlaub in einem deutschsprachigen (0:20) Land zu machen.
Vielleicht möchtest du die Alpen in der Schweiz besuchen oder du (0:25) das wunderschöne Wien entdecken oder vielleicht kommst du auch hier nach Berlin. Und ich habe mir (0:33) ein paar Wörter herausgesucht, die, ich würde mal sagen, schon eher fortgeschritten sind. Ich denke (0:41) mal so auf dem C1 Niveau, vielleicht B2.
Einige Wörter sind gar nicht so leicht bzw. Wortgruppen. (0:50) Okay, Tom, hör auf so lange rum zu quatschen.
Erzähl mir jetzt, welches Wort ich lernen muss. (0:57) Wort Nummer 1 ist abreisen. Also das kannst du so verwenden, wenn du eine Reise antrittst.
(1:06) Also eine Reise antreten bedeutet sowas wie eine Reise beginnen, eine Reise starten. Und dann kannst (1:15) du bei dem Reiseantritt auch das Verb abreisen verwenden. Zum Beispiel, wir müssen morgen in (1:23) aller Frühe, in aller Frühe abreisen, damit wir rechtzeitig in unserer Unterkunft ankommen.
Wir (1:32) müssen morgen in aller Frühe abreisen, damit wir rechtzeitig in unserer Unterkunft ankommen. In (1:41) aller Frühe, also in aller Herrgottsfrühe. Wahrscheinlich schon um, keine Ahnung, 4 Uhr 30, (1:49) also in der Früh oder vielleicht um 6 Uhr auch.
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(0:00) Und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Episode. Heute zum Thema Urlaub. (0:07) Ja, das Wetter ist schön und vielleicht hat dich schon das Reisefieber gepackt (0:13) und du möchtest vielleicht, du ziehst in Erwägung, Urlaub in einem deutschsprachigen (0:20) Land zu machen.
Vielleicht möchtest du die Alpen in der Schweiz besuchen oder du (0:25) das wunderschöne Wien entdecken oder vielleicht kommst du auch hier nach Berlin. Und ich habe mir (0:33) ein paar Wörter herausgesucht, die, ich würde mal sagen, schon eher fortgeschritten sind. Ich denke (0:41) mal so auf dem C1 Niveau, vielleicht B2.
Einige Wörter sind gar nicht so leicht bzw. Wortgruppen. (0:50) Okay, Tom, hör auf so lange rum zu quatschen.
Erzähl mir jetzt, welches Wort ich lernen muss. (0:57) Wort Nummer 1 ist abreisen. Also das kannst du so verwenden, wenn du eine Reise antrittst.
(1:06) Also eine Reise antreten bedeutet sowas wie eine Reise beginnen, eine Reise starten. Und dann kannst (1:15) du bei dem Reiseantritt auch das Verb abreisen verwenden. Zum Beispiel, wir müssen morgen in (1:23) aller Frühe, in aller Frühe abreisen, damit wir rechtzeitig in unserer Unterkunft ankommen.
Wir (1:32) müssen morgen in aller Frühe abreisen, damit wir rechtzeitig in unserer Unterkunft ankommen. In (1:41) aller Frühe, also in aller Herrgottsfrühe. Wahrscheinlich schon um, keine Ahnung, 4 Uhr 30, (1:49) also in der Früh oder vielleicht um 6 Uhr auch.
Ich weiß nicht, wann genau in aller Frühe endet. (1:58) Und du musst also schon ganz, ganz früh losfahren, damit du dann ankommst und natürlich rechtzeitig (2:05) ankommen. Ein Wort oder ein Gedanke, der in Deutschland sehr beliebt ist.
Und dann haben (2:12) wir das Wort Unterkunft. Die Unterkunft. Also das ist dann deiner, wenn du in den Urlaub fliegst, (2:19) fährst, dann kommst du in deiner Unterkunft an, also deinem Hotel, deinem Apartment, dein Ferienhaus (2:28) oder was du sonst noch so gebucht hast.
Das ist dann deine Unterkunft, da wo du dann schläfst. (2:33) Oder wir können das auch verwenden, wenn du die Reise wieder beendest. Also du fährst ab, (2:42) du fährst zurück nach Hause.
Die Reise ist vorbei, der Urlaub ist vorbei. Und dann verwenden wir auch (2:50) das Verb abreisen. Zum Beispiel, leider reisen wir morgen schon wieder ab.
Leider reisen wir (2:58) morgen schon wieder ab. Also wir fliegen zurück, wir fahren zurück nach Hause. Dann als zweites (3:08) Wort habe ich bestaunen.
Das passt auch so zum Thema Urlaub. Bestaunen. Zum Beispiel kannst du (3:15) Sehenswürdigkeiten bestaunen oder auch die Natur bestaunen.
Also vielleicht etwas Bewunderung (3:24) beschenken. Etwas angucken und sagen, wie schön, wie herrlich, wie super sieht das denn aus. Das (3:42) sieht unglaublich gut aus.
Die Architektur beispielsweise. Zum Beispiel, wir haben die (3:48) Architektur der Altstadt stundenlang bestaunt. Wir haben die Architektur der Altstadt stundenlang (3:58) bestaunt.
Du könntest auch sagen bewundert. Die Altstadt, das denke ich mal ist klar, (4:05) stundenlang. Also etwas sehr lange machen, stundenlang.
Ihr seid zum Beispiel durch die (4:14) Altstadt spazieren gegangen und habt euch dabei die Architektur angeschaut. Oder Touristen bestaunen (4:22) jedes Jahr die farbenfrohen Tempel in Chiang Mai, zum Beispiel in Thailand. Touristen bestaunen (4:31) jedes Jahr die farbenfrohen Tempel in Chiang Mai.
Farbenfroh, also wenn es sehr bunt ist, (4:41) wenn es sehr viele Farben gibt, vielleicht sehr viele sehr viele schöne Farben, die irgendwie (4:49) sehr sehr hell aussehen, sehr freundlich aussehen. Es ist einfach sehr bunt, sehr farbenfroh und dann (4:58) eben bestaunen. Oder die Kinder bestaunen oder bestaunten in dem Fall die riesige gläserne (5:06) Kuppel des Museums.
Die Kinder bestaunten die riesige gläserne Kuppel des Museums. Eine Kuppel (5:18) ist, ja wie erklärt man denn das Wort Kuppel? Also zum Beispiel im Regierungsgebäude in Deutschland, (5:25) im Reichstag, dieses gläserne Gebilde auf dem Reichstag, das ist eine Kuppel und die ist aus (5:33) Glas. Ja, also ein ein halbrundes Objekt, würde ich mal so sagen.
Museum ist klar, dann haben wir (5:43) hier den Genitiv und riesig ist sowas wie gigantisch, also sehr sehr groß. Und als nächstes (5:52) habe ich in eine Kultur eintauchen. In eine Kultur eintauchen, wie ein Schwimmer, wie ein Taucher.
Ich (6:01) denke mal du weißt, was das bedeutet. Also wenn man eine Kultur, ja wenn man sich, wenn man in (6:09) dieser Kultur irgendwie, wenn man diese Kultur erleben will, wenn man diese Kultur näher kennen (6:16) lernen möchte, wenn man diese Kultur vielleicht verstehen möchte, was denken die Leute, wie (6:23) denken die Leute, was machen sie nicht nur so auf diesen, in diesen typischen Touristenregionen oder (6:32) vor diesen Sehenswürdigkeiten, sondern wo leben denn die ganz normalen Leute? Wie leben die Leute? (6:40) Und das interessiert mich häufig und dann könnten wir sagen, du tauchst in die Kultur ein. Zum (6:49) Beispiel, wer reist, sollte offen dafür sein, in andere Lebensweisen und Kulturen einzutauchen.
(7:00) Wer reist, sollte offen dafür sein, in andere Lebensweisen und Kulturen einzutauchen. Lebensweisen, (7:09) ich tippe mal, das verstehst du. Also eine Art zu leben, einen Weg zu leben.
Er hat diese (7:18) Lebensweise und sie hat diese Lebensweise. Und offen für etwas sein, das ist, denke ich mal, auch (7:24) klar. Oder das zweite Beispiel, ich liebe es, beim Reisen in fremde Kulturen einzutauchen.
Das (7:32) erweitert den Horizont. Ich liebe es, beim Reisen in fremde Kulturen einzukaufen, mein Gott, (7:41) einzutauchen. Das erweitert den Horizont.
Erweitert, also expandiert deinen geistigen (7:52) Horizont, wenn du andere Kulturen kennenlernst, wenn du andere Perspektiven kennenlernst. Das (8:00) finde ich ja bei Sprachen eben auch ganz interessant. Wenn du eine Sprache lernst, (8:07) lernst du nicht nur mit deinem Gesicht, mit deinem Mund bestimmte Laute und Töne von dir zu geben, (8:14) sondern du lernst auch eine Perspektive kennen, wie andere Leute denken, wenn man diese Sprache (8:21) lernt.
Weil es bestimmte Redewendungen gibt, weil die Sprache auch irgendwie an die Kultur (8:28) geknüpft ist, damit verbunden ist. Wenn du also Deutsch lernst, lernst du auch die deutsche (8:35) Mentalität, Kultur, Perspektive kennen. Und dann habe ich abseits der Touristenpfade.
Abseits der (8:46) Touristenpfade. Okay, also, wenn, ich dippe mal, das ist klar. Abseits, du bist sicherlich Fußballfan, (8:54) wahrscheinlich nicht, aber egal.
Im Fußball gibt es auch abseits. Ich erkläre es jetzt lieber nicht. (9:00) Und abseits bedeutet also, wenn du nicht da bist, wo in diesem Fall hier zum Thema Touristenpfade, (9:10) da wo die normalen, wo die meisten, nicht die normalen, sondern wo die meisten Touristen sich (9:17) befinden, wo die meisten Touristen langlaufen, da bist du nicht, sondern du bist entfernt davon.
Du (9:25) bist abseits davon. Und ein Beispielsatz wäre, wir haben ein kleines Restaurant entdeckt, weit (9:35) abseits der Touristenpfade. Wir haben ein kleines Restaurant entdeckt, weit abseits der Touristenpfade.
(9:44) Entdecken, etwas entdecken, ist etwas finden, würde ich sagen, etwas Neues finden. In dem Fall (9:55) ein kleines Restaurant. Und dann eben weit abseits, also wirklich weit entfernt, da wo sich (10:02) normalerweise die Touristen tummeln.
Tummeln ist auch ein schönes Wort. Du kannst ja mal in die (10:10) Kommentare schreiben, ob du eine, ob du, ob du eine Idee hast, wie man tummeln erklärt, wo sich die (10:18) Touristen tummeln. Okay, am liebsten oder Satz Nummer zwei, am liebsten reise ich dorthin, wo man (10:27) das wahre Leben abseits der Touristenpfade erlebt.
Am liebsten reise ich dorthin, wo man das wahre (10:38) Leben abseits der Touristenpfade erlebt. Also etwas erleben ist etwas erfahren, etwas, ja, du lebst, (10:51) du machst Dinge und dadurch bist du neuen Situationen ausgesetzt und du lernst etwas. So (10:59) würde ich wahrscheinlich Leben beschreiben, erleben beschreiben.
Und dann das wahre Leben, (11:06) also nicht das Fake-Leben, wie man das vielleicht sehen würde, wenn man so in einem typischen (11:15) Touristenort ist, sondern wie leben denn die Menschen da wirklich in diesem Land X oder in (11:23) diesem Ort X. Oder auch in Vietnam waren wir mit dem Roller unterwegs. Also Roller ist sowas wie (11:30) komplett abseits der Touristenpfade. Unterwegs sein ist, wenn du, ja, du bist draußen, du wanderst, (11:38) du fährst mit dem Roller, dem Scooter, du fährst mit den Öffis, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (11:44) und so weiter.
Und da kannst du zum Beispiel mit dem Roller unterwegs sein. Das nächste Wort ist (11:52) sich treiben lassen. Sich treiben lassen.
Mir fällt jetzt gerade spontan das Wort Treibholz ein. (12:02) Treibholz. Treibholz ist Holz, das du meistens irgendwo an der Küste findest, vielleicht auch (12:08) am Fluss.
Und dieses Treibholz sieht besonders schön aus, weil es irgendwie vom Wasser und (12:16) vom Salzgehalt des Wassers irgendwie bearbeitet wurde. Und dann sieht das so schön aus und dann (12:26) verarbeiten das Künstler häufig zu irgendwelchen Kunstwerken oder Tischen, Stühlen etc. Okay, (12:35) ich schweife ab.
Wir wollen uns aber über sich treiben lassen unterhalten. Das hat etwas mit (12:41) diesem Gedanken Treibholz zu tun. Also wenn du ohne einen festen Plan etwas machst zum Thema (12:49) Urlaub und Reisen, eben reist oder handelst.
Also du bist spontan. Du bist zum Beispiel in Lissabon (12:59) und in Lissabon habe ich mich einfach treiben lassen und neue Ecken entdeckt. Mein Gott.
In (13:09) Lissabon habe ich mich einfach treiben lassen und neue Ecken entdeckt. Ich habe mal ein Jahr in (13:19) Lissabon gelebt, wie ihr wahrscheinlich wisst oder nicht wisst, das ist auch egal. Und Lissabon ist (13:25) ja so eine unglaublich verwinkelte Stadt, wo es viele unterschiedliche Stadtteile gibt und viele (13:36) kleine Straßen, enge Gassen und so.
Das gibt sogar eine Region, da sind ja die Straßen so (13:44) irgendwie fast übereinander. Jedenfalls kann man in Lissabon sich sehr gut treiben lassen. Einfach (13:51) go with the flow und durch die Stadt spazieren und keinen besonderen Plan haben.
Flanieren zum (14:01) Beispiel. Ohne Plan drauf losgehen. Oder manchmal ist es das Schönste, sich treiben zu lassen und (14:12) den Moment zu genießen.
Das ist schon fast meditativ. Tom, der Meditationsguru. Manchmal (14:20) ist es das Schönste, sich treiben zu lassen und den Moment zu genießen.
Also du denkst (14:31) nicht die ganze Zeit an die Zukunft, sondern du bist im Moment. Jetzt in diesem Moment. Und wenn (14:39) du dich eben treiben lässt, dann planst du nicht die ganze Zeit und hast da deinen … und dann (14:47) müssen wir das machen und dann müssen wir das machen und um 18 Uhr müssen wir im Hotel oder (14:53) im Restaurant sein bla bla bla.
Nein, ganz gechillt. Du gehst einfach spazieren, flanieren. Du lässt (15:00) dich treiben.
Und oder beziehungsweise oder anstatt einen Plan zu machen, ließ er sich diesmal bewusst (15:10) treiben. Anstatt einen Plan zu machen, ließ er sich diesmal bewusst treiben. Bewusst ist also etwas, (15:19) ja etwas mit Absicht machen.
Ich mache das nicht ohne Absicht, nicht im Unterbewusstsein, (15:30) sondern ich mache das bewusst. Also ich mit Absicht lasse ich mich treiben. Und jetzt (15:38) kommen wir vielleicht zum Ende der Reise und du möchtest etwas Revue passieren lassen.
Etwas (15:46) Revue passieren lassen. Oh, c’est très Francais. Mein Französisch.
Wir sind in drei Wochen mal (15:56) wieder in Frankreich und dann kann ich wieder mein Französisch so ein bisschen, mein nicht so sehr (16:01) gut vorhandenes Französisch wieder aufpolieren. Und hoffentlich fallen mir dann wieder ein paar (16:07) französische Wörter ein. Spätestens am Flughafen, wenn wir ankommen.
Naja, etwas Revue passieren (16:13) lassen. Zum Thema Reise ist, wenn du das noch mal im Geist durchgehst. Also du lässt im Geist (16:22) noch mal die Reise durchgehen.
Du reflektierst. Du reflektierst noch mal die Reise. Zum Beispiel (16:29) auf dem Flug nach Hause oder in dem vielleicht bist du am Ende deiner Reise und du sitzt noch (16:36) mal auf der Terrasse mit dem Blick aufs Meer.
Die Möwen, was machen denn Möwen? Die singen oder (16:47) die machen Geräusche im Hintergrund und die Sonne geht unter vielleicht. Und du sitzt da (16:54) noch mal mit einem Glas Wein, mit einem Glas leckeren Montepulciano vielleicht. Und du überlegst dir, (17:06) du denkst noch mal, du reflektierst noch mal, wie war denn deine Reise? Lass uns noch mal die Reise (17:13) Revue passieren lassen.
Beispielsweise am Abend, am letzten Abend, ließen wir die gesamte Reise (17:19) Revue passieren. Oder ich habe das Wochenende Revue passieren lassen. Es war wirklich inspirierend.
Ich (17:29) habe das Wochenende Revue passieren lassen. Es war wirklich inspirierend. Da gibt es ein schweres (17:39) Wort.
Also du hast vielleicht keine lange Reise gemacht, sondern einfach nur eine kurze Reise. Du (17:45) hast einen kurzen Ausflug gemacht übers Wochenende. Oder nach der Rückkehr, also wieder zurückkehren, (17:54) wieder zurückkommen.
Nach der Rückkehr lässt sie oft ihre Eindrücke in Ruhe Revue passieren. Nach (18:08) der Rückkehr bedeutet sowas wie, wenn du also nicht irgendwas machst, wenn du nicht irgendwie hektisch (18:16) hin und her springst, ganz ohne Stress, ganz in Ruhe. Und ähnlich wie etwas Revue passieren lassen, (18:25) könntest du auch sagen etwas wachrufen, also Erinnerungen wachrufen.
Hier spezifisch Reise (18:32) Erinnerungen wachrufen. Es ist nicht das gleiche wie Revue passieren lassen, aber es ist so ein (18:37) bisschen ähnlich. Zum Beispiel wenn du Musik hörst, dann ruft dieses Musikstück, dieses Lied vielleicht (18:46) wieder eine Erinnerung an eine Reise wach.
Du erinnerst dich vielleicht, du bist damals mit (18:54) dem Auto irgendwie entlang gefahren an der Küste. Du hast die Fensterscheibe runtergefahren und du (19:05) bist vielleicht an den Weinfeldern. Auf der einen Seite war die Küste, auf der anderen Seite waren (19:11) die Weinreben, die waren da an der Seite.
Und du hörst dieses Lied und wenn du jetzt aber auf (19:19) deiner Couch sitzt, zu Hause, nicht mehr im Urlaub, dann ruft dieses Lied wieder diese Erinnerung (19:26) wach. Zum Beispiel der Geruch von Gewürzen ruft sofort Erinnerungen an Marrakesch wach. Vielleicht (19:36) warst du ja mal in Marrakesch und wenn du so bestimmte Gewürze, eine Gewürzmischung, Gewürze, (19:45) also Thymian und Curry und Koriander und so weiter, das sind alles Gewürze, (19:54) und wenn du diese Gewürze riechst oder diese Gewürzmischung riechst, dann ruft das sofort (20:02) eine Erinnerung wieder wach.
Zum Beispiel an einen Urlaub, an die Reise in Marrakesch. Oder beim (20:09) Durchblättern, das ist ein schönes Wort, beim Durchblättern der alten Fotos wurden viele schöne (20:17) Reiseerinnerungen wachgerufen. Beim Durchblättern der alten Fotos wurden viele schöne Reiseerinnerungen (20:27) wachgerufen.
Beim Durchblättern, also du hast jetzt hier irgendwo ein Buch und du blätterst (20:36) dieses, du blätterst da durch die Seiten durch, das ist, du blätterst also das Fotoalbum beispielsweise (20:45) durch. Oder manche Lieder rufen sofort Erinnerungen an bestimmte Urlaube wach. Ja, (20:54) das könnten wir so verwenden, also manche Lieder, manche Songs und dann der Urlaub und die Urlaube (21:04) ist dann der Plural.
Und als nächstes habe ich auf der Suche nach Abgeschiedenheit. Auf der Suche (21:12) nach Abgeschiedenheit, also auf der Suche nach Abgeschiedenheit sein. Also wenn du Stille, (21:19) wenn du Einsamkeit suchst, haben möchtest, dann ist das die Abgeschiedenheit.
Zum Beispiel viele (21:29) Reisende sind heutzutage auf der Suche nach Abgeschiedenheit in der Natur. Viele Reisende (21:39) sind heutzutage auf der Suche nach Abgeschiedenheit in der Natur. Also abgeschieden ist also, wenn du (21:50) da bist, wo keiner ist.
Du bist abseits der Touristenpfade. Könnte man jetzt vielleicht (21:57) so ein bisschen ähnlich vergleichen, aber auf der Suche nach Abgeschiedenheit sein. Du bist (22:02) irgendwo, du sitzt an einem Fjord in Norwegen.
Da ist wirklich nichts vielleicht um dich herum. (22:10) Vielleicht guckt irgendwie mal ein, ich weiß nicht, was gibt es denn da, vielleicht guckt ein, (22:16) gibt es da Wölfe in Norwegen? Ich denke mal, es gibt Wölfe in Norwegen. Da kommt vielleicht ein (22:21) Wolf vorbei.
Ansonsten ist da keine Menschenseele. Du bist komplett abgeschieden. Du hast nach (22:32) Abgeschiedenheit gesucht und gefunden.
Oder er war auf der Suche nach Abgeschiedenheit und fand (22:39) sie in einem kleinen Kloster. Das Kloster ist da, wo Mönche gelebt haben und ihre Arbeit dort (22:53) verrichtet haben. Das würde ich mal, so würde ich mal Kloster, auf Englisch ist glaube ich (23:02) Monastery.
Ja, aber das Kloster und der Mönch, das passt miteinander zusammen. Okay, und dann habe (23:11) ich noch der Tapetenwechsel. Der Tapetenwechsel.
Also an der Wand hast du eine Tapete. Ja, also (23:19) du hast, deine Tapete ist vielleicht weiß, vielleicht ist deine Tapete aber auch pink mit (23:24) schwarzen Punkten. Oder ganz klassisch, du hast eine Rauhfasertapete oder du hast eine blaue Tapete (23:34) oder mit einem bestimmten Muster.
Und jetzt möchtest du aber einen Tapetenwechsel. Das bedeutet, (23:41) du möchtest eine Veränderung deiner Umgebung. Dir ist es langweilig, du guckst ja die ganze (23:49) Zeit.
Irgendwie du starrst auf deine Tapete und du starrst an die Wand und du denkst ja, (23:59) irgendwie hätte ich mal wieder Bock auf Urlaub. Ich brauche einen Tapetenwechsel. Ja, und dann, (24:05) das können wir dann eben sagen.
Ich brauche dringend einen Tapetenwechsel. Vielleicht ein (24:11) Wochenendtrip. Ein Wochenendtrip an die Ostsee zum Beispiel.
Oder vielleicht, wenn die Tapete doch (24:18) ein bisschen stärker gewechselt werden soll, dann ein Wochenendtrip nach Marrakesch zum Beispiel. (24:25) Oder der Tapetenwechsel hat mir geholfen, neue Perspektiven zu gewinnen. Der Tapetenwechsel hat (24:33) mir geholfen, neue Perspektiven zu gewinnen, zu bekommen.
Ich sehe die Welt jetzt wieder aus (24:41) einer anderen Sicht, aus einem anderen Blickwinkel. Das geht mir zumindest so. Ich überlege, (24:48) wie kann ich denn Expertly German, welche verbessern, welche Podcast-Episode kann ich (24:52) noch aufnehmen.
Ich mache irgendwo Urlaub und Sakikowski habe ich zehn neue Podcast-Ideen (24:59) beispielsweise. Oder nach monatelanger Arbeit im Homeoffice war der Tapetenwechsel überfällig. (25:07) Nach monatelanger Arbeit im Homeoffice war der Tapetenwechsel überfällig.
Der Tapetenwechsel (25:16) ist überfällig. Etwas ist überfällig. Etwas ist fällig.
Das bedeutet, das muss jetzt, das ist jetzt (25:27) reif. Das ist jetzt, das muss jetzt abgegeben werden und das muss jetzt gemacht werden. Und (25:35) wenn es überfällig ist, dann ist es eigentlich schon, dann ist es höchste Eisenbahn.
It’s the (25:47) fast schon zu spät. Es ist nicht mehr zu spät, aber es ist eigentlich schon fast zu spät. Es ist (25:52) definitiv, definitiv jetzt höchste Zeit, dass ich endlich nach monatelangem Arbeiten im Homeoffice (26:02) endlich wieder mal eine neue Tapete habe, bekomme, irgendwo anders bin.
Vielleicht in einem Coworking (26:09) Space. Und zu guter Letzt die Reiselust packt mich. Die Reiselust packt mich.
Also nicht umarmen, (26:18) sondern packen, ergreifen. Die Reiselust ergreift mich, packt mich. Also spontane Lust verspüren zu (26:27) reisen.
Jetzt, jetzt ich habe einen Blogartikel gelesen und nach diesem Artikel oder ein YouTube (26:35) Video gesehen von, ein YouTube Video von Tokio. Das gibt total coole Walkthrough-Videos übrigens, (26:44) wo man, wo einfach ein Typ mit einer richtig guten Kamera für drei Stunden durch Tokio oder durch (26:50) irgendwelche anderen Regionen der Welt spazieren geht. Und dann kann man einfach sehen, wie das (26:57) da aussieht.
Finde ich ganz cool. Naja, jedenfalls nach diesem Video oder nach diesem Blog ergreift (27:05) dich die Reiselust. Du möchtest da jetzt unbedingt hingehen.
Immer wenn ich Reiseblogs lese, packt (27:13) mich die Reiselust. Oder kaum ist der Sommer da, packt mich die Reiselust wieder. Kaum hier ist (27:21) interessant.
Wie erklärt man denn kaum? Also in diesem Fall ist es sowas wie, der Sommer ist (27:28) wirklich, hat jetzt gerade erst angefangen. Also im Prinzip Tag 1 des Sommers, die ersten Tage, wo (27:35) es richtig schön draußen ist. Und jetzt, wo gerade mal der Sommer schon da ist, habe ich schon Lust, (27:47) in den Urlaub zu fliegen, zu reisen, zu fahren, zu wandern, zu paddeln mit einem Paddelboot.
Oder (27:54) zu guter Letzt, nach dem Film über Patagonien, hat mich die Reiselust gepackt. Nach dem Film (28:03) über Patagonien hat mich die Reiselust gepackt. Wenn dir meine Podcast Episode gefallen hat und (28:12) du dir überlegst, Mensch, was hat denn Tom noch so anzubieten, dann kann ich dir absolut meine (28:21) Mitgliedschaft empfehlen.
Die Mitgliedschaft kannst du testen für einen Monat, für einen Euro. Also im (28:29) Prinzip fast kostenlos. Und dann kannst du dir anschauen, okay, gefällt mir denn die Mitgliedschaft? (28:36) Und wenn ja, dann bist du Teil des Expertly German Learning Teams.
Dann können wir zusammen uns auf (28:46) die Reise machen, die deutsche Sprache zusammen zu erkunden. Und in der Mitgliedschaft gibt es (28:53) einige verschiedene Dinge. Aber primär ist das Ziel, dass du zusammen mit meinem Podcast noch (29:01) intensiver Deutsch lernst.
Du kannst das zum Beispiel mit Übungen machen. Du kannst das, (29:08) indem du dir nochmal ganz genau anschaust, welche Vokabeln hat denn Tom da überhaupt erwähnt in (29:15) dieser Episode. Du kannst dir das auch ausdrucken.
Es gibt auch ein Live Meetup, wo wir uns über die (29:24) Vokabeln, über die Wörter aus der Podcast Episode unterhalten können. Und es gibt noch einen Grammar (29:31) Guide, wenn du vielleicht so ein bisschen überlegst, okay, ich habe Probleme mit den (29:38) Relativpronomen. Dann gibt es in der Mitgliedschaft einfach eine Erklärung zu den Relativpronomen (29:45) beispielsweise oder einem anderen Grammatikthema.
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