Episode 220
Wie sagt man “I don’t care” auf Deutsch?
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Transkript
[0:00 – 01:43]
(0:00) I don’t care. Wie sagt man denn I don’t care auf Deutsch? Ich habe heute mal eine (0:06) Podcast Episode für euch, in der wir die einzelnen Varianten durchgehen, wie man (0:12) I don’t care auf Deutsch sagen kann. Da gibt es ja ganz viele Wege, wie man das (0:16) sagen kann und einige davon schauen wir uns heute an.
Wichtig ist, dass es jetzt (0:24) nicht so super wichtig ist, wenn ihr jetzt einen Fehler macht oder das nicht (0:28) richtig sagt. Die ganzen Nuancen, die ich heute versuche zu erklären. (0:33) Das ist schön, das zu wissen, aber dadurch, dass die Leute ja wissen, dass ihr kein (0:38) Muttersprachler seid, ist es auch nicht so wichtig.
Die Leute wissen in der (0:44) Regel, was ihr sagen wolltet. Trotzdem finde ich das relativ nützlich zu (0:50) wissen, wie kann man denn I don’t care, also sowas wie das ist mir egal, auf (0:56) Deutsch sagen. Welche Alternativen gibt es und welche Nuancen gibt es vielleicht.
(1:01) Und natürlich gibt es auch meine Mitgliedschaft. Zu jeder Podcast Episode (1:05) gibt es eine Seite, da kannst du dir das Transkript durchlesen, du kannst dir die (1:09) Vokabeln noch mal durchlesen, die Erklärungen und Beispiele dazu und du (1:15) kannst Übungen machen. Es gibt meistens drei oder vier Übungen zu jeder Podcast (1:19) Episode und diese helfen dir dabei, nicht nur passiv da zu sitzen, sondern aktiv (1:25) das zu lernen, was ich hier sage, sodass du das auch wirklich nutzen kannst.
(1:30) Schau dir das einfach an, der Link ist in der Beschreibung. Okay, wir fangen an. (1:35) Also, I don’t care, eine Variante, wie man das sagen kann, ist, das ist mir egal oder (1:43) ist mir egal oder egal.
Expand for the full transcript [01:43-11:00]
Zum Beispiel zwei Freunde überlegen, wo sie heute Abend (1:49) essen gehen wollen, Sushi oder Burger, fragt Person A und Person B könnte dann (1:55) sagen, das ist mir egal, Hauptsache, ich werde satt oder ist mir egal, Hauptsache, (2:04) ich werde satt. Also, das ist mir egal oder ist mir egal. (2:09) Du könntest auch nur sagen, egal, also, wo wollen wir heute Abend essen gehen, Sushi (2:14) oder Burger, egal, Hauptsache, ich werde satt.
Alle Varianten funktionieren in (2:20) diesem Fall. Wichtig ist natürlich die Körpersprache (2:24) und auch die Betonung, wie du das sagst. Also, wenn du das natürlich genervt und (2:31) negativ sagst, also, ist mir doch egal, Hauptsache, es gibt was zu essen, dann (2:38) ist das, dann kommt das eben anders rüber, logischerweise.
Also, es kommt nicht nur (2:43) darauf an, was du sagst, sondern natürlich auch, wie du das sagst. Ein (2:48) anderes Beispiel mit ist mir egal, wo jemand genervt so ein bisschen sein (2:52) könnte, ist A sagt, ich glaube, Johannes mag dich nicht und dann antwortet Person (3:01) B, was er von mir denkt, das ist mir doch egal und dieses doch verstärkt das eben (3:08) noch. Also, das ist mir echt egal, das ist mir doch egal, was Johannes von mir denkt.
(3:14) Als nächstes habe ich, wie du magst. Wie du magst, zum Beispiel, ich richte mich (3:19) nach dir. Zum Beispiel, zwei Freunde überlegen, was sie machen.
Person A fragt, (3:24) wollen wir zuerst spazieren gehen oder gleich ins Café gehen? Und Person B (3:29) antwortet dann, wie du magst, ich richte mich nach dir. Also, ich mache das, was für (3:35) dich am besten passt. Wie du magst, ich richte mich nach dir.
Ich würde sagen, das (3:41) klingt relativ freundlich und auch kooperativ in diesem Beispiel. Dann (3:46) könnte man auch noch sagen, mir ist beides recht oder mir ist alles recht. (3:51) Zum Beispiel, wollen wir heute Pizza essen oder Pasta? Mir ist beides recht, (3:59) ich habe Hunger.
Mir, also für mich passt Pizza oder Pasta oder Burger oder was (4:07) auch immer. Mir ist alles recht, Hauptsache, ich werde (4:12) satt. Ich habe Hunger.
Eine weitere Variante ist, spielt keine Rolle. Spielt (4:18) keine Rolle. Also, wenn du sagen möchtest, das ist mir nicht wichtig oder der (4:24) Unterschied ist mir nicht wichtig.
Also, das macht keinen Unterschied. Das spielt (4:29) keine Rolle. Zum Beispiel, du gehst mit deiner Partnerin ins Kino und sie hat (4:36) aus Versehen Sitzplätze gekauft im Kinosaal, die ganz hinten in der Ecke (4:42) sind, wo du überhaupt gar nicht den Film richtig sehen kannst, weil es irgendwie (4:46) so weit weg ist.
Und dann kommt sie zu dir und sagt, sorry, ich habe nicht darauf (4:51) geachtet. Wir sitzen leider ganz hinten. Und dann (4:55) könntest du sagen, das spielt keine Rolle.
Wichtig ist, dass wir einen schönen Abend (5:00) miteinander verbringen können und einen Film im Kino gucken können. Das spielt (5:04) keine Rolle. Dann habe ich noch drei so ein bisschen witzig klingende Alternativen, (5:10) wie man das ist mir egal sagen kann.
Eine Sache ist, das ist mir Wurst oder das ist (5:16) mir Wurscht. Beide Varianten gehen. Je nachdem, in welcher Region von Deutschland (5:21) du wohnst, sagt man vielleicht das eher und das eher.
Aber alle Leute verstehen (5:27) das. Ist mir Wurscht oder ist mir Wurst. Zum Beispiel nehmen wir die Landstraße (5:31) oder die Autobahn.
Dann könntest du sagen, ist mir Wurst. Hauptsache wir kommen an. (5:36) Also du sagst hier eben, dass es dir egal ist.
Gleichgültig. Und je nachdem wie du (5:45) das natürlich sagst, aber das klingt jetzt nicht negativ, sondern es klingt (5:49) einfach neutral. Vielleicht natürlich auch umgangssprachlich.
Eine andere (5:54) Alternative ist, ist mir Schnuppe. Ist mir Schnuppe. Also wenn du dir überlegt, (6:02) auch wollen wir heute oder morgen ins Kino gehen, ist mir Schnuppe.
Aber wichtig (6:10) ist, dass wir diese Woche ins Kino gehen. Ist mir Schnuppe. Oder auch ist mir Latte (6:15) oder völlig Latte.
Ja, das sagen wir so. Also nicht der Latte Macchiato. Ich habe (6:22) keine Ahnung, wo das herkommt.
Aber ist mir Latte. Ist mir völlig egal. Ist mir völlig Latte.
(6:28) Zum Beispiel, welchen Film wollen wir heute Abend gucken? Ist mir völlig Latte. Ich will (6:33) einfach nur auf der Couch sitzen oder auf der Couch liegen und mich entspannen. Du kannst (6:38) den Film aussuchen und mir ist es völlig Latte, welcher Film das ist.
Aber ich will (6:44) einfach nur zusammen mit dir auf der Couch entspannen. Und dann gibt es natürlich höflich (6:49) und formelle Varianten, wie man das sagen kann. Also jetzt ist das ist völlig Latte (6:57) oder ist mir wurscht.
Du kannst das wahrscheinlich eher mit Freunden sagen oder Leute, die du (7:04) halt schon länger kennst. Wenn du jetzt aber ein Business Meeting hast, du triffst dich (7:10) mit irgendeinem Top Investor. Du arbeitest für ein deutsches Unternehmen und triffst (7:16) dich mit einem deutschen Investor beispielsweise.
Und die Frage ist, bekommt ihr das Funding für (7:26) fünf Millionen oder nicht? Dann willst du vielleicht nicht sagen, ist mir völlig Latte. (7:32) Sondern dann willst du zum Beispiel sagen im Szenario, wann könnten wir uns denn treffen, (7:39) fragt jetzt beispielsweise die andere Person. Und du könntest dann sagen, wie es ihnen passt.
(7:46) Ich richte mich da nach ihrem Kalender, wie es ihnen passt. Wir können uns am Montag treffen, (7:52) wir können uns am Mittwoch treffen, wie es ihnen passt. Für mich sind also ich bin da sehr flexibel (8:01) oder ganz nach ihrem Geschmack, ganz nach ihrem Geschmack.
Das würdest du beispielsweise sagen, (8:09) ihr habt jetzt das Meeting beendet, ihr seid fertig und ihr wollt jetzt noch in ein Restaurant (8:17) gehen. Und ihr überlegt dann, wo wollen wir hingehen, in ein Sushi-Restaurant oder zum (8:23) Italiener. Und dann fragst du eben oder dein Kunde fragt dich vielleicht und dann sagst du, (8:30) ganz nach ihrem Geschmack.
Wir können entweder ins Sushi-Restaurant gehen oder zum Italiener, (8:37) ganz nach ihrem Geschmack. Und dann habe ich noch drei weitere Beispiele. Und da geht es eher (8:43) darum, wie wenn du sagen möchtest, egal, aber sowas wie keine Sorge, kein Problem.
Dann könnte (8:51) man zum Beispiel sagen, egal, schwamm drüber. Egal, schwamm drüber. Beispielsweise sagt dein (8:58) Kumpel zu dir, sorry, ich war neulich so gemein zu dir, ich habe das nicht so gemeint.
Und dann (9:05) könntest du antworten, ach schwamm drüber, ich hatte auch nicht meinen besten Tag, ich war auch (9:10) irgendwie ein bisschen nervig, glaube ich. Also schwamm drüber. Das bedeutet dann sowas wie (9:17) vergeben und vergessen.
Also wir, das ist, das ist jetzt egal, ich vergebe dir, das ist nicht (9:24) so wichtig. Ja, schwamm drüber. Oder auch passt schon.
Deine Freundin, deine Frau, du hast gesagt, (9:33) kannst du mir bitte noch eine Cola vom Supermarkt mitbringen? Und deine Frau kommt dann wieder und (9:39) hat aber ein Wasser in der Hand und sagt also, sorry, anstatt einer Cola habe ich leider ein (9:45) Wasser gekauft, ich habe das völlig vergessen. Und dann sagst du, ach passt schon, Wasser ist (9:50) eigentlich auch gesünder, also sogar besser. Passt schon.
In dem Fall könntest du natürlich (9:56) auch sagen, kein Problem oder schon gut. Also da gibt es viele Varianten, wie man das sagen kann, (10:04) aber passt schon. Ja, das passt schon, Wasser ist super.
Oder eben kein Problem oder alles gut. (10:12) Und zu alles gut passt vielleicht auch dieses Szenario. Jemand kommt und entschuldigt sich, (10:17) sorry, dass ich zu spät bin.
Ich, keine Ahnung, musste noch mein Kind in den Kindergarten bringen (10:23) und dann könntest du sagen, ja alles gut, ich habe Zeit, es ist nicht so wichtig. Ich wollte (10:30) sowieso noch gerade kurz meine E-Mails checken oder irgendwie meine E-Mails beantworten. Alles (10:36) gut.
Und jetzt möchte ich von dir noch wissen, welche Variante findest du denn am besten? Schreib (10:41) es doch mal in die Kommentare und vielleicht noch einen oder zwei Beispielsätze dazu. Das (10:46) mich interessieren. Was sagst du denn für, das ist mir egal.
Du kannst auch noch dir meine (10:54) Mitgliedschaft anschauen. Die Mitgliedschaft findest du auf meiner Webseite expertlygerman.com (11:00) oder in der Beschreibung. Tschüssikowski und bis zum nächsten Mal.
Vokabeln
-
Ist mir egal. / Egal.
„Wollen wir ins Kino oder lieber was trinken gehen?“
→ „Ist mir egal, Hauptsache, wir machen was zusammen.“ -
Ist mir doch egal.
„Tom findet deinen Humor nicht lustig.“
→ „Was der denkt, ist mir doch egal.“ -
Wie du magst. / Ich richte mich nach dir.
„Sollen wir noch spazieren oder gleich ins Café?“
→ „Wie du magst, ich richte mich da ganz nach dir.“ -
Mir ist (beides/alles) recht.
„Bestellen wir Pizza oder Pasta?“
→ „Mir ist alles recht, ich ess beides gern.“ -
Spielt keine Rolle.
„Ich hab uns Plätze ganz hinten im Kino reserviert.“
→ „Spielt keine Rolle, Hauptsache wir sehen den Film.“
-
Mir wurscht. / Ist mir Wurst.
„Fahren wir über die Autobahn oder durchs Land?“
→ „Mir wurscht, Hauptsache wir kommen an.“ -
Ist mir schnuppe.
„Willst du heute oder morgen ins Museum?“
→ „Mir schnuppe, beides passt.“ -
Ist mir latte. / Völlig latte.
„Welchen Film willst du gucken?“
→ „Völlig latte, du entscheidest.“
-
Wie es Ihnen passt.
„Wann könnten wir telefonieren?“
→ „Wie es Ihnen passt, ich richte mich nach Ihrem Kalender.“ -
Ganz nach deinem/Ihrem Geschmack.
„Sollen wir das Essen scharf machen?“
→ „Ganz nach deinem Geschmack, ich mag beides.“
-
Ja egal. / Schwamm drüber.
„Tut mir leid, ich war gestern etwas schroff.“
→ „Schwamm drüber, alles gut.“ -
Passt schon.
„Ich hab statt Cola nur Wasser gefunden.“
→ „Passt schon, ist eh gesünder.“ -
Alles gut.
„Sorry, ich hab den Termin fast vergessen.“
→ „Alles gut, kann passieren.“
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