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Episode 235 | Langeweile






Episode 235 – Langeweile – Wörter rund ums Nichtstun




Episode 235 · B2–C1

Langeweile – Wörter rund ums Nichtstun

📅 6. Dezember 2025
⏱ ~17 Minuten
🧘 Langeweile & Kreativität

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B1
B2
C1

Fahre über markierte Wörter für die Bedeutung · Auf dem Handy: tippe auf die Wörter

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[0:00] — Einleitung
Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Episode. Heute zum Thema Langeweile. Das ist irgendwie ein komisches Thema für ein Podcast, Langeweile.
[0:09] — Bedeutung von Langeweile
Naja, ich finde LangeweileZustand der Untätigkeit und Langeweile – boredom ist relativ wichtig für das Wohlbefindenallgemeiner Zustand des Seins und der Zufriedenheit – well-being, welfare, für die eigene Energie, für die eigene Kreativität. Einfach mal nichts tun, einfach mal die Seele baumelnentspannen, sich frei fühlen – to relax and let one’s soul dangle lassen. Und deshalb habe ich mir gedacht, lass uns doch zu diesem Thema mal ein paar Wörter und Wortgruppen besprechen.
[0:27] — Mitgliedschaft
Ich habe natürlich noch meine Mitgliedschaft. In der Mitgliedschaft erkläre ich noch ein paar weitere Wörter zu diesem Thema. Und wir machen auch eine Übung zusammen aus der Mitgliedschaft.
In der Mitgliedschaft gibt es auch interaktive Übungen. Den Link dazu findest du in den Shownotes und du kannst die Mitgliedschaft ausprobieren für einen Euro für einen ganzen Monat. Okay, ich würde sagen wir fangen an und zwar das erste Wort ist EntschleunigungProzess des Verlangsamens – deceleration, slowing down.
[1:10] — Entschleunigung
Die Entschleunigung. Es gibt es auch als Verb entschleunigen. Also du kennst das andere Wort, das ist Beschleunigung oder beschleunigen.
Das hatten wir glaube ich mal besprochen, als wir über das Thema Auto gesprochen haben. Also das Auto beschleunigt, das Auto wird schneller. Ja, aber man kann auch langsamer machen und dann entschleunigtverlangsamt – slows down, decelerates man ein wenig.
[1:25] — Beispiele
Dann gibt es eine Entschleunigung und ich habe hier ein Beispielsatz. Ich brauche am Wochenende etwas Entschleunigung vom stressigen Alltag. So könnten wir das beispielsweise verwenden.
Also man braucht irgendwie ein bisschen Ruhe. Man will irgendwie ein bisschen langsamer machen. Man will also nicht beschleunigen, sondern man möchte entschleunigen am Wochenende.
[1:51] — Das Präfix „Ent-”
Damit man sich ein bisschen von dem stressigen Arbeitsalltag vielleicht erholen kann. Also das ist relativ interessant. Also beschleunigen, das ist klar.
Und dann Ent bedeutet häufig sowas wie das Gegenteil. Ich habe mir zum Beispiel aufgeschrieben entmachtendie Macht entziehen – disempower. Also wenn man die Macht von irgendjemandem wegnimmt.
[2:14] — Weitere Wörter mit „Ent-”
Beispielsweise von einem DiktatorHerrscher mit absoluter Macht – dictator, autocrat. Oder entdeckenetwas finden, das vorher verborgen war – to discover. Entdecken, also man kann ja etwas abdecken, aber man kann es auch entdecken.
Das ist auch interessant. Oder entwickeln. Also wenn ich irgendwas einwickelein etwas wrappen oder verpacken – to wrap up, dann ist das im Prinzip das Gegenteil von entwickeln.
[2:36] — Kreative Pausen
Das ist interessant. Und dann eben entschleunigen. Ein anderer BeispielsatzSatz, der als Beispiel für etwas dient – example sentence ist auch Yoga oder Pilates hilft mir bei der Entschleunigung meines Lebens.
Das sind so zwei Beispielszenarien, wie du das verwenden könntest. Du könntest es aber auch als Verb verwenden, also entschleunigen. So als nächstes habe ich die schöpferische Kraftkreative Energie – creative power, creative force oder die schöpferische Pausekreative Auszeit – creative break.
[3:06] — Schöpferische Kraft und Pausen
Also gerade zum Thema Langeweile passt es ja irgendwie. Also schöpferischkreativ, etwas Neues erschaffend – creative, productive ist ja sowas wie etwas erschaffen. Und die Pause ist Pause und Kraft ist ja sowas wie, geht so Richtung Energie.
Und dann ist die schöpferische Pause wie eine kreative Pause, die dann irgendwie zu neuen Ideen führthin zu etwas bringen – to lead to. Zu neuen Energien kann das vielleicht auch führen, aber das wird dann ein bisschen zu esoterischspirituell, nicht wissenschaftlich – esoteric, spiritual, glaube ich. Ein Beispielsatz.
Die schöpferische Pause hat mir geholfen wieder kreativ zu sein. Die schöpferische Pause hat mir geholfen wieder kreativ zu sein. Oder aus der schöpferischen Kraft entstehen oft neue Projekte.
[3:53] — Persönliche Erfahrung
Aus der schöpferischen Kraft entstehen oft neue Projekte. Also ich habe mir hier auch noch als kleine Notizkurze schriftliche Aufzeichnung – note, notation aufgeschrieben. Ich lege mich relativ häufig auf mein Sofa und starrelange und intensiv schauen – to stare, to gaze dann einfach an die Decke oder nach draußen.
Gucke mir den Himmel an. Gucke mir an, wie die Wolken aussehen. Und stelle dann fest, dass ich dann wirklich wieder neue Energie tankeEnergie aufladen – to charge, to draw energy.
[4:20] — Ideenfindung beim Nichtstun
Und dann fallen mir auch ein paar Ideen ein, was ich im Podcast machen kann. Was ich bei Expertly German vielleicht machen kann. Wie ich da irgendwie ein paar Dinge noch verbessernbesser machen – to improve kann oder weiterentwickeln kann.
Und häufig fallen mir so Sachen nicht ein, wenn ich sage, Okay Tom, du musst jetzt hart arbeiten. Hier ist die Liste und die Liste musst du abarbeitennacheinander bearbeiten und erledigen – to work through, to process. Das ist interessant.
[4:35] — Nichtstun
Manchmal fallen einem die besten Ideen ein beim Nichtstunkeine Aktivität – doing nothing, idleness. Nichtstun, das ist auch eine Variante oder ein Wort, das ich mir aufgeschrieben habe. Also man tut nichts und dann gibt es eben Nichtstun.
Also man macht wirklich nichts, keine Aktivität könnte man sagen. Zum Beispiel ein bisschen Nichtstun ist gut für die Seele. Oder heute plane ich bewusst Zeit fürs Nichtstun.
[5:22] — Produktivität des Nichtstuns
Also heute möchte ich wirklich nichts machen. Das ist interessant. Manchmal ist das wirklich eine sehr, man könnte sogar fast sagen, Nichtstun ist manchmal das Produktivsteam meisten nützlich und ergebnisorientiert – most productive, das man machen kann.
Das ist interessant. Mich würde interessieren, stimmst du mir zu? Schreib es mal in die Kommentareschriftliche Äußerungen, Anmerkungen – comments. Mich interessiert, was ihr so denkt.
[5:44] — Vorstellungskraft
Ein weiteres Wort, das sich auch so wie so ein typisches deutsches Wort irgendwie anhört, ist die VorstellungskraftFähigkeit, sich etwas vorzustellen – imagination, imaginative power. Also Kraft, das haben wir mittlerweile. Irgendwie sowas wie die Fähigkeit, die Energie.
[5:57] — Bedeutung von Vorstellungskraft
Und dann sich vorstellen, also sich wie so einen Film im Kopf haben. Man kann auf neue Ideen kommen. Man kann sich irgendwie bildlichin Bildern, visuell – visually, in pictures eine Welt erschaffen.
Man kann sich etwas vorstellen. Also die Fähigkeit, irgendwie Dinge im inneren Auge zu sehen, könnte man vielleicht auch sagen. Beispielsweise seine Vorstellungskraft ist beeindruckendsehr bemerkenswert und erstaunlich – impressive.
[6:35] — Beispiele für Vorstellungskraft
Er kann sich alles irgendwie bildlich vorstellen. Mir fällt jetzt vielleicht ein RegisseurPerson, die einen Film oder eine Theateraufführung leitet – director ein, der bei einem Film Regie führtdie künstlerische Leitung übernehmen – to direct. Und wo man sich wirklich denkt, wie kann denn der Regisseur dieses ganze Projekt von vorne bis hinten irgendwie so im Kopf haben.
Dazu benötigt man doch richtig viel Vorstellungskraft. Weil es gibt es ja noch nicht. Es gibt es also nur Kraft deiner Gedanken, nur in deinem Kopf.
[7:07] — Die innere Welt
Oder mit Vorstellungskraft wird ein leeres Blatt Papier zur Geschichte. Das ist auch gut. Okay, das ist die Vorstellungskraft.
Ich glaube das ist klar, aber ein relativ schönes Wort. Dann habe ich noch die innere Weltmentale Welt der Gedanken und Gefühle – inner world, world of imagination. Die innere Welt, also innen drin, in dir drin.
[7:30] — Reichtum der inneren Welt
Also im Prinzip eine fiktive Welt durch Vorstellungskraft erschaffen. Das würden wir auch auf Deutsch sagen, die innere Welt. Und manchmal ist das ja auch interessant.
Also was ich feststellebemerken, erkennen – to notice, to observe ist, dass manchmal die innere Welt, die eigenen Gedanken, die eigene Vorstellungskraft irgendwie unterhaltsamerinteressanter und amüsanter – more entertaining ist, als ein Film gucken oder irgendwelche Videos gucken. Du kannst es ja einfach mal durchspielenin Gedanken mental durchlaufen – to play through. Zum Beispiel, was würdest du machen, wenn du im Lotto gewinnst? Und dann fängt plötzlich dein Kopf an.
[8:10] — Lottogewinn-Szenario
Dann könnte ich das machen und dann könnte ich das machen. Und dann sagst du ja, wenn ich im Lotto gewinnen würde, dann würde ich meinen Job hinschmeißen und würde das machen und würde das machen. Und dann kannst du dich auch fragen, ja, könntest du das jetzt nicht auch schon machen? Du brauchst vielleicht gar nicht das ganze Geld von deinem Lottogewinn, sondern du könntest theoretisch das auch ohne das ganze Geld machen.
[8:38] — Beispiele zur inneren Welt
Manchmal geht das ja, aber natürlich nicht immer. Ein Beispielsatz mit innerer Welt ist, die innere Welt ist oft reicher als die äußere Welt. Besonders als Kind.
Also ich habe für viele Jahre in der Nähe vom Wald gewohnt und wir haben häufig am Waldrand gespielt. Und was halt unglaublich krass ist als Kind, ist, dass man ja wirklich komplett eigene Welten erschafft. Du hast keinen Fernseher oder also wir hatten logischerweise schon einen Fernseher, aber wenn du draußen bist, hast du keinen Fernseher.
[9:16] — Kreativität ohne Geräte
Wir hatten kein Handy, wir hatten nichts, aber wir hatten komplette Welten erschaffen, nur durch unsere Vorstellungskraft, das was in unserem Kopf ist oder war. Oder Kunst kann helfen, die innere Welt auszudrücken. Das ist vielleicht auch ein Beispielsatz.
[9:42] — Gedanken schweifen lassen
Okay, das haben wir. Nächster Satz bzw. jetzt wieder eine Wortgruppe ist, die Gedanken schweifen lassendie Gedanken ohne Ziel wandern lassen – let one’s mind wander, daydream.
[9:51] — Erklärung „abschweifen”
Die Gedanken schweifen lassen. Ich habe ja manchmal gesagt, ich schweife ab. Hast du vielleicht schon mal gehört, dass ich das im Podcast gesagt habe.
Das ist das gleiche, abschweifen und schweifen, das ist so ähnlich. Die Gedanken wandern lassen, ohne Ziel in alle Richtungen. Also Gedanken, the thoughts und wenn du die Gedanken schweifen lässt, dann wandern die einfach in alle möglichen Richtungen.
[10:18] — Ohne Kontrolle
Fast schon ohne Kontrolle, könnte man fast sagen. Oder ohne sich zu konzentrieren. Ein Beispielsatz.
[10:27] — Beispiele zum Gedankenschweifen
Beim Spazierengehen lasse ich gerne meine Gedanken schweifen. Also meine Gedanken denken einfach, was sie wollen. Das bedeutet das im Prinzip.
Oder im Urlaub konnte ich endlich mal die Gedanken schweifen lassen. Ich musste mich also nicht immer auf das nächste Projekt konzentrieren, sondern ich konnte einfach mal die Gedanken schweifen lassen. Einfach mal nichts und alles denken.
[10:56] — Auffassungsgabe
Okay, das haben wir auch. Dann habe ich noch zwei weitere Wörter. Und zwar eins davon ist die AuffassungsgabeFähigkeit, etwas schnell zu verstehen – comprehension, grasp, capacity to understand.
[11:05] — Aussprache
Ja, auch ein schweres Wort. Die Auffassungsgabe. Noch mal ganz schnell.
Auffassungsgabe. Und jetzt noch mal ganz langsam. Auffassungsgabe.
[11:16] — Bedeutung von „Gabe”
Die Gabe, das hört sich so ein bisschen so ähnlich an wie The Gift auf Englisch. Und das ist auch die Bedeutung. Also die Fähigkeit.
Man hat eine Gabe, eine Fähigkeit. Sowas wie ein Talent, ein angeborenes Talent. Und etwas auffassen bedeutet sowas ähnliches wie etwas verstehen.
[11:38] — Erklärung der Auffassungsgabe
Und wenn man dann also die Fähigkeit hat etwas zu verstehen, dann hat man eine Auffassungsgabe. Eine gute Auffassungsgabe oder eine schlechte Auffassungsgabe. Beispielsweise sie hat eine schnelle Auffassungsgabe.
[11:52] — Beispiele
Sie versteht sofort alles. Manche Leute sind ja so. Den kannst du erzählen.
Den kannst du die kompliziertesten Zusammenhänge erklären. Und die sagen, ja, das habe ich verstanden. Das kann ich jetzt anwenden.
[12:06] — Persönliche Reflexion
Also ich bin definitiv keine Person, bei der das so ist. Bei mir dauert das immer ein bisschen länger. Auch wenn ich lese.
Ich lese auch unglaublich langsam. Weil ich irgendwie meine innere Welt erst bauen muss. Oder gute Lehrer erkennen die Auffassungsgabe der Schüler.
[12:28] — Lehrerrolle
Schnell. Also vielleicht schnell kann man noch mit hinzufügen. Also man muss ja als Lehrer, als Mathelehrer, vielleicht auch als Deutschlehrer, ich weiß nicht, ja irgendwie auch gucken, wie ist denn so der Schüler.
Also soll ich da ein bisschen das Tempo anziehen? Ein bisschen schneller machen? Oder ist es besser erst mal langsamer zu machen, um der Person Zeit zu geben? Könnte man vielleicht auch als Beispiel hier nennen. So, jetzt habe ich noch das letzte Wort. Aber nach dem letzten Wort, habe ich noch einen selbstgeschriebenen Tom-Text, den ich dir noch vorlesen möchte, zum Thema dieser Episode.
[13:15] — Das letzte Wort: kurzweilig
Da kommen auch ein paar Wörter vor. Aber bevor wir uns diesem Text widmen, das letzte Wort ist kurzweiligunterhaltsam, interessant – entertaining, enjoyable. Kurzweilig.
Ja, es gibt langweilig und es gibt kurzweilig. Also wenn etwas interessantes, wenn etwas unterhaltsam ist oder war. Zum Beispiel das Konzert war kurzweilig.
[13:37] — Beispiele für kurzweilig
Oder sein Vortrag. Er hat über irgendein interessantes Thema gesprochen. Sein Vortrag war sehr kurzweilig.
Das hat mir gefallen. War auch gut verständlich. Irgendwie ein lustiges Wort.
Kurzweilig. Das gibt es aber auch. Okay, so.
[13:56] — Zusammenfassung der Wörter
Wir haben jetzt alle Wörter. Ich lese die Wörter nochmal vor, damit du dich so ein bisschen erinnern kannst. Also wir haben die Entschleunigung oder einfach entschleunigen.
Also langsamer machen, langsamer werden, das Tempo rausnehmen. Dann haben wir die schöpferische Pause oder Kraft. Die Vorstellungskraft.
[14:20] — Wiederholung
Ganz viele Kräfte heute. Die innere Welt. Gedanken schweifen lassen.
Nichts tun. Die Auffassungsgabe. Und kurzweilig.
[14:33] — Tom’s Text zur Langeweile
So, und damit uns jetzt hoffentlich nicht zu langweilig wird, am Ende habe ich noch einen kleinen Text, den möchte ich dir vorlesen. Kannst ja mal in die Kommentare schreiben, wie du den Text findest. Okay.
[14:50] — Der Text
Die Langeweile. Ein komisches Wort. Die Weileeine Zeitspanne, ein Zeitraum – a while, a span of time.
Eine Zeitspanneein Zeitraum, eine Dauer – time span, duration von unbestimmternicht genau festgelegt oder definiert – indefinite, undefined Dauer. Und wenn man das Gefühl hat, dass die Weile kein Ende nimmt, dann ist sie wirklich lang, die Weile. Man zieht schöpferische Kraftkreative Energie – creative power aus dem Nichtstun, wenn man seine Gedanken schweifen lässt.
[15:14] — Schöpfen
Schöpferisch, wie von Schöpfen, als ob man mit der Kelle Suppe aus dem Topf nimmt. Eine Suppe der Gedanken, der inneren Welt. Und warum fällt es so schwer? Vielleicht, weil die schöpferische Kraft der Langeweile unberechenbarnicht vorhersehbar oder berechenbar – unpredictable, incalculable ist.
Man weiß nicht, ob man auf neue Ideen kommt oder Kraft tankt oder sich einfach nur langweilt. Warum fühlt sich Langeweile oft so langweilig an, obwohl sie gut sein soll? Klingt ein bisschen wie gesundes EssenNahrung, die dem Körper gut tut – healthy food. Schmeckt häufig nicht so gut wie ungesundes Essen, aber nach gesundem Essen fühle ich mich häufig besser.
[16:04] — Abschluss
Also probiere ich es mal, mich zu langweilen. Und dann merke ich, dass ich mich besser fühle. Nach einer langen Weile mit unbestimmternicht genau festgelegt – indefinite, undefined Dauer.
[16:17] — Schluss
So, und das war’s auch schon für heute. Schau dir noch meine Mitgliedschaft an. Die Mitgliedschaft kannst du für einen Euro für einen ganzen Monat lang testen.
Hier unten in den Show Notes in der Beschreibung findest du den Link dazu. Und wenn du noch ein bisschen mehr Zeit hast, dann kannst du dir auch das nächste Video anschauen. Vielen herzlichen Dank.
Tschüss und bis zum nächsten Mal.

Tippe auf eine Karte, um die Bedeutung und ein Beispiel zu sehen.



Nur 5 Minuten?
Mach Übung 1 + Übung 3 — das reicht, um die Wörter zu verinnerlichen.


Übung 1Multiple Choice
Übung 2Zuordnung
Übung 3Richtig / Falsch
Übung 4Lückentext
Übung 5Dialog
Übung 6Szenario

Übung 1 von 6
Multiple Choice – Das richtige Wort

Wähle das passende Wort für jede Aussage.

Frage 1
Am Wochenende brauche ich etwas ___ vom stressigen Alltag.




Frage 2
Die ___ hat mir geholfen, wieder kreativ zu sein.




Frage 3
Ein Regisseur braucht viel ___, um ein Filmprojekt zu planen.




Frage 4
Die ___ ist oft reicher als die äußere Welt, besonders als Kind.




Frage 5
Beim Spazierengehen lasse ich gerne meine ___ .




Frage 6
Ihr Vortrag war sehr ___. Ich habe mich nicht gelangweilt.








Achte auf die Episode: Entschleunigung ist das Gegenteil von Beschleunigung. Die schöpferische Pause ist eine kreative Auszeit. Vorstellungskraft braucht man für kreative Projekte. Die innere Welt ist die Welt der Gedanken und Imagination.
Lösungen:
1. Entschleunigung
2. Schöpferische Pause
3. Vorstellungskraft
4. Innere Welt
5. Gedanken schweifen lassen
6. kurzweilig

Übung 2 von 6
Zuordnung – Wort und Definition

Ordne die Wörter ihren Definitionen zu.

1. Entschleunigung

2. Nichtstun

3. Schöpferische Pause

4. Vorstellungskraft

5. Innere Welt

6. Gedanken schweifen lassen

7. Auffassungsgabe

8. Kurzweilig





Versuche, die Wörter mit ihren Bedeutungen zu verbinden, indem du die Episode im Hinterkopf behältst. Denk daran, was Tom über jedes Wort erklärt hat.
Lösungen:
1. Langsamer machen, Tempo rausnehmen
2. Keine Aktivität, nichts tun
3. Kreative Pause für neue Ideen
4. Fähigkeit, sich etwas vorzustellen
5. Mentale Welt der Gedanken
6. Gedanken ohne Ziel wandern lassen
7. Fähigkeit, etwas zu verstehen
8. Unterhaltsam, interessant

Übung 3 von 6
Richtig oder Falsch

Entscheide, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.

Tom denkt, dass Langeweile wichtig für das Wohlbefinden ist.


Tom sagt: „Naja, ich finde Langeweile ist relativ wichtig für das Wohlbefinden, für die eigene Energie, für die eigene Kreativität.”
Das Präfix „Ent-” bedeutet immer „Anfang”.


Das Präfix „Ent-” bedeutet das Gegenteil, z.B. entschleunigen (langsamer machen) vs. beschleunigen (schneller machen).
Die schöpferische Kraft kann aus dem Nichtstun entstehen.


Tom erzählt, dass er auf dem Sofa liegt, am Himmel schaut und dadurch neue Energie und Ideen bekommt.
Tom bekommt immer sofort Ideen, wenn er hart arbeitet und eine Liste abarbeitet.


Tom sagt: „Häufig fallen mir so Sachen nicht ein, wenn ich sage, Okay Tom, du musst jetzt hart arbeiten. Manchmal fallen einem die besten Ideen ein beim Nichtstun.”
Die Vorstellungskraft ist die Fähigkeit, sich Dinge vorzustellen.


Die Vorstellungskraft ist die Fähigkeit, Dinge im inneren Auge zu sehen und im Kopf zu schaffen.
Als Kind haben Toms Freunde komplette Welten nur durch ihre Vorstellungskraft erschaffen.


Tom berichtet: „Wir hatten kein Handy, wir hatten nichts, aber wir hatten komplette Welten erschaffen, nur durch unsere Vorstellungskraft.”
Die Auffassungsgabe bedeutet, dass man langsam spricht.


Die Auffassungsgabe ist die Fähigkeit, etwas zu verstehen. Eine gute Auffassungsgabe bedeutet, dass man schnell versteht.
Tom liest langsam, weil er seine innere Welt beim Lesen aufbauen muss.


Tom sagt: „Ich lese auch unglaublich langsam. Weil ich irgendwie meine innere Welt erst bauen muss.”




Lies die Episode nochmal durch und überlege, was Tom genau über die Langeweile und diese Wörter sagt.
Lösungen:
1. Richtig
2. Falsch
3. Richtig
4. Falsch
5. Richtig
6. Richtig
7. Falsch
8. Richtig

Übung 4 von 6
Lückentext – Fülle die fehlenden Wörter ein

Ergänze die Sätze mit den richtigen Wörtern aus der Episode.

Ich brauche am Wochenende etwas vom stressigen Alltag.
Die hat mir geholfen, wieder kreativ zu sein.
Ein Regisseur braucht viel .
Die ist oft reicher als die äußere Welt.
Manchmal fallen einem die besten Ideen ein beim .
Beim Spazierengehen lasse ich gerne meine .
Sie hat eine .
Der Vortrag war sehr .




Schau dir nochmal die Hauptwörter und Wörter aus der Episode an. Die Wörter sollten in dieser Reihenfolge in der Episode vorkommen.
Lösungen:
1. Entschleunigung
2. schöpferische Pause
3. Vorstellungskraft
4. innere Welt
5. Nichtstun
6. Gedanken schweifen
7. schnelle Auffassungsgabe
8. kurzweilig

Übung 5 von 6
Dialog – Fülle die fehlenden Wörter ein

Ergänze den Dialog mit den richtigen Wörtern.

Anna:
Sag mal, warum machst du denn ständig nichts? Du solltest doch etwas !
Tom:
Naja, ich mache ja gerade eine und es hilft mir sehr.
Anna:
Wie kann dir nichts tun helfen? Das ist doch Zeitverschwendung!
Tom:
Nein, beim lasse ich meine und bekommen neue Ideen.
Anna:
Das ist interessant! Du brauchst also deine um kreativ zu sein?
Tom:
Genau! Meine ist dann sehr aktiv und lebendig.
Anna:
Das ist ja eine Erklärung! Vielleicht versuche ich das auch mal.
Tom:
Ja, mach das! Deine ist gut genug, um das zu verstehen.




Denke an die Bedeutungen der Wörter aus der Episode. Die meisten sind aus den ersten Übungen.
Lösungen:
1. entschleunigen
2. schöpferische Pause
3. Nichtstun
4. Gedanken schweifen
5. Vorstellungskraft
6. innere Welt
7. kurzweilige
8. Auffassungsgabe

Übung 6 von 6
Szenario – Wähle das richtige Wort

In jedem Szenario brauchst du ein anderes Wort. Wähle das Passende.

Du arbeitest stressig die ganze Woche. Am Wochenende willst du etwas machen, das dir hilft, langsamer zu machen.

Ein Film-Regisseur plant ein großes Projekt. Er braucht die Fähigkeit, die ganze Geschichte im Kopf zu sehen.

Du schaust einen Vortrag über ein interessantes Thema an. Der Vortragende spricht gut und du langweilst dich nicht.

Tom liegt auf dem Sofa, schaut aus dem Fenster und denkt an nichts Spezifisches. Seine Gedanken gehen überall hin.

Ein Schüler kann neuen Unterrichtsstoff sofort verstehen. Der Lehrer sagt, dieser Schüler hat eine sehr gute ___ .

Ein Kind schafft sich mit Fantasie eine ganze neue Welt im Kopf, ohne Handy oder Computer.

Tom sitzt ruhig auf dem Sofa und merkt, dass er wieder Energie bekommt und neue Ideen für seinen Podcast hat. Das ist eine ___ für ihn.

Du machst nichts, keine Aktivität, nur Ruhe. Das ist ___.





Lies jedes Szenario genau durch und denke, welches Wort am besten passt. Du hast alle diese Wörter schon in den vorherigen Übungen kennengelernt.
Lösungen:
1. Entschleunigung
2. Vorstellungskraft
3. Kurzweilig
4. Gedanken schweifen lassen
5. Auffassungsgabe
6. Innere Welt
7. Schöpferische Pause
8. Nichtstun

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