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Episode 260 | Die Geschichte von Berlin


Episode 260 · B1–C1

Die Geschichte von Berlin

📅 30. Mai 2026
⏱ ca. 40 Minuten
🏛️ Von einer Fischersiedlung zur Weltstadt

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B1
B2
C1

Fahre über markierte Wörter für die Bedeutung · Auf dem Handy: tippe auf die Wörter

[0:00] — Intro & Idee der Episode
Okay, so, heute möchte ich mal was ausprobieren mit euch. Heute habe ich nämlich eine ganz andere Podcast Episode als sonst. Heute sprechen wir über die Geschichtedie Gesamtheit der vergangenen Ereignisse einer Stadt, eines Landes oder einer Epoche — auf Englisch: history von Berlin. Das ist zumindest meine Idee und während ich euch versuche etwas zur Geschichte von Berlin zu erzählen, versuche ich euch auch ein paar neue Wörter beizubringenjemandem etwas lehren — Wissen oder Fähigkeiten vermitteln. Also im Prinzip zwei Fliegen mit einer Klappezwei Dinge gleichzeitig erledigen — „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“ ist eine deutsche Redewendung für „two birds with one stone“ und ich versuche also von den Anfängender Beginn oder die früheste Phase von etwas — die ersten Schritte einer Entwicklung von Berlin zu sprechen und wir hören dann eben in der Neuzeitdie neuere Geschichte — im Deutschen oft die Zeit ab dem späten Mittelalter bis heute auf. Also eine mittelalterlichezum Mittelalter gehörend — die Epoche in Europa ungefähr zwischen 500 und 1500 nach Christus Fischersiedlungeine kleine Ansiedlung von Menschen, die vom Fischfang leben — Fischer, die am Wasser wohnen und arbeiten kann man sagen, bis zur Weltstadteine Stadt von globaler Bedeutung und internationalem Einfluss — eine große, weltbekannte Metropole, denke ich mal, die Berlin heute ist. Ich bin kein Geschichtsprofessoreine Person, die Geschichte an einer Universität unterrichtet und erforscht. Ich versuche das natürlich, habe versucht das so gut wie es geht zu recherchierenInformationen zu einem Thema systematisch suchen und sammeln — auf Englisch: to research, dass ich hier auch keinen QuatschUnsinn, Unfug — umgangssprachlich für etwas, das falsch oder albern ist erzähle, aber es kann natürlich sein, dass es hier irgendwelche Dinge gibt, wo jemand, der sich richtig gut mit dieser Materieein Thema oder Fachgebiet — das Thema, mit dem man sich beschäftigt auskennt, der da halt sagen würde, weiß ich nicht, das ist wahrscheinlich ein bisschen anders oder es ist vielleicht so nicht ganz korrekt und so weiter. Also bitte nutze diese Podcast Episode nicht, um deine Doktorarbeitdie wissenschaftliche Abschlussarbeit für einen Doktortitel — auf Englisch: doctoral thesis / PhD thesis zum Thema Berlin zu schreiben. Es soll im Prinzip, meine Idee ist, dass ihr ein bisschen was zur Geschichte lernt. Also wenn euch diese Podcast Episode gefällt, dann nehme ich weitere Podcast Episoden wie diese auf. Meine Idee ist, dass wir irgendwie zusammen irgendein bestimmtes Thema erkundenetwas entdecken und kennenlernen — ein Thema oder einen Ort neugierig erforschen, irgendetwas lernen, zusammen. Ich bin ja auch nicht allwissendalles wissend — jemand, der alles weiß; von „all“ = alles + „wissen“, definitiv nicht. Und dabei versuchen wir auch neue Wörter zu lernen. Ich würde sagen, wir fangen einfach mal an und gucken, wo die Reiseeine Fahrt oder ein Ausflug — hier im übertragenen Sinne: wie sich die Geschichte entwickelt hingeht.
[3:00] — Die Anfänge: 1237 & die erste Siedlung
Wir schreiben das Jahr 1237. 1237, das ist echt lange her, oder? Du kannst übrigens auch sagen 1237. Ich würde sagen, meistens sagt man wahrscheinlich 1237. Wir sagen 1800, weiß ich nicht, 85 sagen wir in der Regel. Und da scheinbaranscheinend, wahrscheinlich — es sieht so aus, als ob; nicht mit Sicherheit bestätigt, wahrscheinlich, wie gesagt, der Experte wird mir hier widersprecheneiner anderen Meinung sein und das auch sagen — jemandem sagen, dass man nicht zustimmt, aber da gab es die erste Siedlungein kleiner Ort, wo Menschen zusammen wohnen — kleiner als eine Stadt, größer als ein einzelnes Haus in Berlin. Eine kleine Siedlung von ein paar HolzhäusernHäuser, die aus Holz gebaut sind — typisch für mittelalterliche Siedlungen, FischerMenschen, die ihren Lebensunterhalt durch das Fangen von Fischen verdienen, die am Uferder Rand eines Flusses, Sees oder Meeres — wo das Land auf das Wasser trifft waren, am Ufer der Spreeder Fluss, der durch Berlin fließt — auch bekannt durch den Spreewald. Die Spree ist ja der Fluss, der durch Berlin geht. Deshalb gibt es ja auch den Spreewald. Das ist jetzt komplett anderes Thema, aber du hast vielleicht schon mal den Spreewald gehört. Da fließt die Spree durch und erst fließt die Spree durch den Spreewald und dann durch Berlin. Und das ist ganz interessant, denn es gab Berlin und Kölnhier nicht die heutige Stadt Köln im Westen, sondern eine alte Schwestersiedlung direkt neben Berlin — geschrieben mit C: Coelln, aber Köln nicht mit K, sondern mit C. Also so würde man das, oder so schreibt man das heute, oder so denkt man, dass man das damals geschrieben hat, was weiß ich. Und interessant ist auch, dass es erst Köln gab, also nicht Köln im Westen von Deutschland, sondern Köln hier. Und dann gab es Berlin. Also irgendwie ist Köln die ältere Stadt von diesen beiden Schwesterstädtenzwei Städte, die eng miteinander verbunden sind oder gemeinsam entstanden sind. Das ist interessant. Und dann also kam der Name Berlin das erste Mal vor oder wurde da urkundlichin einer offiziellen Urkunde erwähnt — schriftlich in einem historischen Dokument festgehalten aufgeschrieben. Und genau, was auch interessant ist, ist das Wort Berlin scheinbar aus dem Slawischeneine Sprachfamilie in Osteuropa — zu den slawischen Sprachen gehören z.B. Polnisch, Russisch und Tschechisch Berrdas slawische Wort, aus dem „Berlin“ entstanden sein soll — es bedeutet so viel wie Sumpf oder sumpfiges Gebiet kommt. Und das bedeutet so was wie Sumpfein feuchtes, morastiges Gebiet, in dem der Boden sehr nass und weich ist — auf Englisch: swamp oder marsh. Macht ja Sinn, wenn da ein riesen Fluss war, dann gab es da wahrscheinlich auch, das war ja alles nicht bebautmit Gebäuden versehen — wenn ein Gebiet bebaut ist, stehen dort Häuser oder andere Bauten und so weiter, das war wahrscheinlich ein großes Sumpfgebieteine ausgedehnte Fläche aus Sumpfland — nasses, morastiges Gelände und dann hat man gedacht, na ja, dann nennen wir das halt Sumpfhanien oder Berl. Und heute nennt sich das Berlin. Das ist interessant. Also irgendwann haben sich dann die beiden Städte Köln und Berlin dann zusammengeschlossensich vereinigt — zwei Gruppen oder Städte werden zu einer einzigen zusammengeführt und wurden dann und wuchsen dann schnell zu einer Handelsstadteine Stadt, die von Handel und Kaufleuten geprägt ist — ein wichtiger Ort für den Kauf und Verkauf von Gütern. Dann 1307 haben sie dann oder schlossen sie dann ein offizielles Bündnisein Vertrag oder eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, die zusammenarbeiten wollen — auf Englisch: alliance. Bündnis bedeutet so was wie ein Vertrag, dass man also zusammen ist. Deshalb gibt es ja heute auch einen Stadtteilein Teil einer Stadt — ein Bezirk oder Viertel innerhalb einer größeren Stadt, also ich denke mal, deshalb bin ich, wie gesagt, der Historiker kann mich da gerne belehrenjemanden korrigieren und das Richtige erklären — jemandem beibringen, was stimmt, aber ich denke mal, deshalb gibt es ja heute in Berlin auch den Stadtteil Neukölln. Spannend, oder? Mich würde mal interessieren, was der Ursprungdie Herkunft oder der Anfang von etwas — woher etwas kommt oder entstanden ist von dem Wort Köln ist. Okay, also, genau, Berlin, die Region war also sehr sumpfigvon Sumpf geprägt — nass, morastig; mit viel Sumpfland. Und es gab da viel Sumpfgebiete und kleine Wasserläufekleine Flüsse oder Bäche — fließende Gewässer, die kleiner als ein Fluss sind. So, genau, also das waren die Anfänge von Berlin.
[8:00] — Brandenburg & Preußen: Die Hohenzollern
So, jetzt kommen wir weiter zum Teil 2 und zwar Brandenburg und Preußen. Jetzt springen wir in das Jahr 1415. Hier kommen nämlich die Hohenzollerneine mächtige deutsche Adelsfamilie, die Berlin und Brandenburg über 500 Jahre prägte — später Könige von Preußen und deutsche Kaiser ins Spiel. Die Hohenzollern, das war eine adeligezum Adel gehörend — von edler Herkunft; Adelsfamilien hatten in der Geschichte oft Macht und Privilegien Familie, da gibt es heute noch Leute, die also diese Adelsliniedie Abfolge von Generationen einer Adelsfamilie — die erbliche Linie des Adels fortführen, aber diese Adelslinie, diese Adelsfamilie, adelige Familie kam wohl aus Süddeutschland und die werden Kurfürstenim Heiligen Römischen Reich: Adelige mit dem Recht, den Kaiser zu wählen — auf Englisch: Prince Elector; hier der Herrscher über die Region Brandenburg-Berlin, Kurfürsten von Berlin. Ein Kurfürst, ich weiß gar nicht genau, wie man Kurfürst erklärt, also es ist im Prinzip, ich denke mal, der Statthalterder Vertreter eines Herrschers in einer Region — jemand, der im Namen des Königs oder Kaisers regiert oder die Person, auf Englisch würde man sagen Prince Elector, ist der Kurfürst, also im Prinzip die Person, die da den Laden schmeißtumgangssprachlich für: etwas leiten oder managen — den Laden schmeißen = das Geschäft oder den Betrieb führen. So, und die herrschenregieren — die Macht über ein Land oder eine Region ausüben dann über die Region für 500 Jahre oder beziehungsweise prägenetwas nachhaltig beeinflussen — einem Ort oder einer Zeit seinen Stempel aufdrücken diese Region für 500 Jahre, nicht herrschen, aber prägen denn diese, die Geschichte von Berlin für 500 Jahre. Das ist ziemlich lange, ist interessant, also die Hohenzollern. Vielleicht, wenn euch das interessiert, können wir ja irgendwann mal eine Podcast-Episode zu den Hohenzollern machen.
[12:00] — Das Edikt von Potsdam & die Hugenotten
Okay, und genau, dann wächst Berlin weiter und wird erstmals bedeutsamwichtig, bedeutend — etwas, das eine größere Rolle spielt oder Einfluss hat als Stadt unter dem Kurfürstenhier: Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst — der Herrscher der Region Brandenburg-Preußen im 17. Jahrhundert Friedrich Wilhelm, also der große Kurfürst Friedrich Wilhelm. Das ist nicht Friedrich der Große. Und genau, und was interessant ist, dann im Jahre 1685 wurde dann das Ediktein offizieller Erlass eines Herrschers — ein Gesetz oder eine Verfügung mit besonderer Bedeutung; das Edikt von Potsdam erlaubte die Einwanderung der Hugenotten von Potsdam unterzeichnetoffiziell unterschrieben — ein Dokument oder Vertrag mit einer Unterschrift gültig machen. Also ein wichtiger, ein wichtiges Gesetz, denke ich mal, oder ein wichtiger Vertrag wurde unterzeichnet und das bedeutet, dass dann die Hugenottenfranzösische Protestanten, die im 17. Jahrhundert in Frankreich verfolgt wurden und nach Brandenburg einwanderten — sie brachten Handwerk und Wissen mit, also französische ProtestantenAngehörige des protestantischen Christentums — eine der großen christlichen Konfessionen, entstanden durch die Reformation oder Protestanten aus Frankreich, die in Frankreich verfolgtaus politischen, religiösen oder anderen Gründen gejagt oder bedroht — jemandem Schaden zufügen wollen wegen seiner Herkunft oder Überzeugungen wurden damals, die durften nach Brandenburg einwandernin ein neues Land ziehen und sich dort niederlassen — als Einwanderer in ein fremdes Land kommen. Deshalb, denke ich mal, gibt es auch so viel Französische in der deutschen Sprache. Besonders so alte Berliner habe ich das in Erinnerung von meiner Oma und so weiter, dass da auch gerne mal so französische Wörter in deren Wortschatzalle Wörter, die jemand kennt und verwendet — auf Englisch: vocabulary vorkamen, die ich heute nicht mehr so verwende. Aber es gibt ja zum Beispiel die Chausseestraßeeine Straße in Berlin — der Name kommt aus dem Französischen und zeigt den Einfluss der Hugenotten auf die Berliner Sprache und Kultur in Berlin. Und was Interessantes ist, also Berlin war ja Sumpfgebiet, Siedlung, Fischer und so weiter, dann ein bisschen Handelsstadt und so weiter. Aber diese Einwanderer, die Hugenotten, die sehr viel Handwerkpraktische, körperliche Arbeit mit Werkzeug — Berufe wie Tischler, Schuster oder Schmied, Wissen und einfach neue TechnikenMethoden und Fähigkeiten, um Dinge herzustellen oder Probleme zu lösen und IndustrienWirtschaftszweige, in denen Waren produziert werden — zum Beispiel Textilindustrie oder Metallindustrie mitbrachten. Also Handwerk, also wie, weiß ich nicht, wie werden Schuhe gemacht oder wie wird irgendetwas vielleicht im Ingenieurswesendie Wissenschaft und Praxis, technische Systeme zu bauen und zu entwickeln — auf Englisch: engineering gebaut irgendwie, wie werden die Dächer gebaut und so weiter. Dieses Handwerk, diese Techniken, die wurden und auch das Wissen, das damit zusammenhängt, das wurde also mitgebracht durch diese Einwanderer und durch diesen Vertrageine schriftliche Vereinbarung zwischen zwei oder mehr Parteien — legt Rechte und Pflichten fest, der da unterzeichnet wurde, der das überhaupt erst ermöglichtetwas möglich machen — die Voraussetzungen schaffen, damit etwas geschehen kann.
[17:00] — Königreich Preußen & die Aufklärung
Genau, so und dann, also wir sind ja jetzt, wir sind jetzt schon im Jahr 1701 und Friedrich I. wird Königdas männliche Oberhaupt eines Königreichs — die höchste Stellung in einer Monarchie von Preußen und Berlin wird die Hauptstadtdie wichtigste Stadt eines Landes oder Staates, in der die Regierung sitzt von diesem neuen Königreich Preußen. Preußen kennt ihr wahrscheinlich Prussia, also nicht Russia, sondern Prussia mit P. Und Berlin wird, also Berlin wird schöner, wird dadurch, dass es jetzt also die Hauptstadt von diesem neuen Königreich ist, wird also weiter ausgebauterweitert und verbessert — etwas vergrößern oder weiterentwickeln, wird verschönertschöner gemacht — eine Stadt oder einen Ort attraktiver gestalten und so weiter. Es gibt eine Oper, ein Schlossein großes, oft prächtiges Gebäude, in dem Adlige oder Könige lebten — auf Englisch: palace oder castle, breite Boulevardsbreite, oft baumgesäumte Straßen — ein französisches Wort für eine große, prachtvolle Straße und Boulevard ist ja auch ein französisches Wort. Und was auch interessant ist, was hier so herauskam aus meiner Recherche, ist, dass in dieser Zeit, also unter Friedrich dem Großen, das ist also Friedrich der Zweite, ich hoffe mal, das ist korrekt, in dieser Zeit zwischen 1740 und 1786 wird Berlin zu einem Zentrumder Mittelpunkt oder wichtigste Ort von etwas — ein Ort, von dem wichtige Dinge ausgehen der Aufklärungeine europäische Geistesbewegung im 17. und 18. Jahrhundert, die Vernunft und Wissenschaft in den Mittelpunkt stellte — auf Englisch: the Enlightenment. Aufklärung ist, glaube ich, auf Englisch sowas wie enlightenment, the enlightenment period or enlightenment time. Da wird Berlin also in dieser Zeit zu einem Zentrum in Europa von dieser Aufklärung, wo also sehr viel Wissenschaft und sehr viele neue Entdeckungenneue Erkenntnisse oder Dinge, die zum ersten Mal gefunden werden — zum Beispiel wissenschaftliche Entdeckungen gemacht wurden.
[21:00] — Das Kaiserreich & die Weltstadt
Das Kaiserreich und die Weltstadt. Wir sind jetzt im neunzehnten Jahrhundertein Zeitraum von 100 Jahren — das 19. Jahrhundert ist die Zeit von 1801 bis 1900. Also, neunzehntes Jahrhundert, das musste ich auch erst lernen, vor ein paar Jahren habe ich das irgendwann mal gelernt. Neunzehntes Jahrhundert bedeutet 1870 oder so. Also, neunzehntes Jahrhundert bedeutet nicht 1920, sondern du bist also 1800 irgendwas. Und wir sind jetzt im Jahre 1871, so in etwa, und die Industrialisierungder historische Prozess, bei dem eine Gesellschaft von der Landwirtschaft zur Industrie übergeht — Maschinen ersetzen Handarbeit, Fabriken entstehen findet statt. Und durch diese Industrialisierung strömenin großer Zahl fließen oder kommen — wie ein Strom von Wasser, aber mit Menschen hunderte von Arbeitern in die Stadt. Die kommen also in die Stadt. Dadurch wächst Berlin, logischerweise. Dann gibt es einen Krieg gegen Frankreich und dann wird im Jahre 1871 das deutsche Kaiserreichein Reich, das von einem Kaiser regiert wird — das Deutsche Kaiserreich existierte von 1871 bis 1918 ausgerufenoffiziell erklärt oder proclamiert — feierlich bekannt gemacht. Und bis dahin, also bis zu diesem Zeitpunkt, war ja Berlin, also bis zum Zeitpunkt 1871, war Berlin also die Hauptstadt von Preußen. Und ab diesem Zeitpunkt, ab diesem deutschen Kaiserreich, wird dann Berlin die Hauptstadt vom gesamten deutschen Reichein großes Herrschaftsgebiet unter einem Kaiser oder König — auf Englisch: empire. Genau, richtig. Und auch interessant ist, von der Zeit zwischen 1800, also 1801 oder irgendwie sowas, bis zum Jahre 1900, also 1901, irgendwie so, ist die Stadt extrem gewachsen. Von 170.000 Menschen auf 1,8 Millionen Menschen. Das hat sich also verzehnfachtum das Zehnfache gewachsen — zehnmal so groß oder viel geworden wie vorher. Das ist ja krass. Heute hat Berlin circa 3,5 Millionen Einwohner. Also nur das Doppelte vom Jahre 1900. Aber in dieser Zeit, in diesen 100 Jahren, zwischen 1800 und 1900, ist Berlin extrem gewachsen als Stadt. Das ist interessant. Und dann entstehen neue Stadtteile, diese Ringbahneine Bahnlinie, die ringförmig um die Stadt verläuft — Berlin baute im 19. Jahrhundert eine solche Ringbahn wurde gebaut und die ersten Kaufhäusergroße Geschäfte mit vielen Abteilungen und Waren — auf Englisch: department stores wurden eröffnet. Und wenn ihr in Berlin mal besucht, da Urlaub macht oder vielleicht lebt ihr auch da, dann kennt ihr bestimmt das KDW. Und das KDW wurde auch in dieser Zeit gebaut. Das Kaufhaus des Westensdas berühmte Berliner Kaufhaus — eines der größten Kaufhäuser Europas, 1907 eröffnet. Das Kaufhaus des Westens wurde wohl 1907 eröffnet und ist bis heute immer noch eine Berliner Institutioneine wichtige Einrichtung, die seit langer Zeit besteht und für eine Stadt oder Gesellschaft bedeutend ist. Okay, genau. Aber doch dieser ganze Glanz, KDW, neue Stadtteile entstehen und Berlin ist die Hauptstadt vom Kaiserreich und so weiter. Da gibt es auch eine dunkle Seite, kann man sagen. Und zwar gibt es relativ viel Armutder Zustand, wenig Geld und wenige Mittel zu haben — wenn Menschen sich das Notwendige nicht leisten können auch in der Stadt. Es gibt diese dunklen Wohnhäuser für Arbeiterfamilien mit diesen Hinterhöfender Innenhof hinter einem Wohnhaus — in Berlin oft eng und dunkel, ohne viel Sonnenlicht. Und einfach viele Krankheiten generell, viel Armut und so weiter gab es zu dieser Zeit. Also es gab im Prinzip ein brodelnder sozialer Konfliktein schwelender gesellschaftlicher Streit — wie kochendes Wasser kurz vor dem Überschreiben; tiefe Unruhe zwischen Arm und Reich. Auf der einen Seite gab es viel WohlstandReichtum und wirtschaftliches Wohlbefinden — wenn Menschen genug haben und gut leben können und viele Dinge, die gebaut wurden und neue Erfindungen und so weiter. Aber auf der anderen Seite gab es auch viel Armut in Berlin.
[26:00] — Weimarer Republik & Nationalsozialismus
Und dann vier Jahre nach dem Weltkrieg bricht ja dann das Kaiserreich zusammen. Und jetzt sind wir in Teil 4, in der Weimarer Republik und dann natürlich im Dritten Reich. Wir sind jetzt, wir schreiben das Jahr 1918 im November und Karl Liebknecht ruft die Republikeine Staatsform, in der das Volk die höchste Macht hat und Repräsentanten wählt — das Gegenteil einer Monarchie auf. Gleichzeitig gab es noch jemand anderen, der auch die Republik ausrief. Also irgendwie gab es dann zwei Republiken und dadurch entstand dann eben die Weimarer Republikdie erste deutsche Demokratie, 1918–1933 — benannt nach der Stadt Weimar, wo die Verfassung verabschiedet wurde und bringt zu dieser Zeit, soweit ich weiß, erstmals die Demokratieeine Regierungsform, bei der das Volk die Entscheidungen trifft oder gewählte Vertreter wählt — auf Englisch: democracy nach Deutschland. Die Weimarer Republik für euch vielleicht auch noch zum Deutschlernen ist ganz interessant. Weimar ist ja eine Stadt in Deutschland. Aber es gab auch viel Chaos, Inflationein starker Anstieg der Preise, bei dem Geld an Wert verliert — in der Weimarer Republik gab es eine extreme Hyperinflation, Arbeitslosigkeitder Zustand, keine Arbeit zu haben — viele Menschen ohne Job und politische Gewaltkörperliche Kraft, die eingesetzt wird, um zu verletzen oder zu schädigen — hier: politische Auseinandersetzungen mit Gewalt. Aber natürlich auch diese 1920er Jahre sind kulturell legendärso berühmt und bedeutend, dass man noch heute davon spricht — unvergesslich, ikonisch. Also ich weiß nicht, wenn ihr im Ausland lebt, ob ihr das wisst oder ob das bekannt ist, dass Berlin also irgendwie so eine Welthauptstadtdie inoffizielle führende Stadt der Welt in einem bestimmten Bereich — hier: Welthauptstadt der Kunst und Kultur in den 1920ern der Künstler, Avantgardeeine Bewegung, die mit neuen, revolutionären Ideen in Kunst oder Kultur vorangeht — französisches Wort für „Vorhut“ und Expressionismuseine Kunstrichtung des frühen 20. Jahrhunderts — Gefühle und innere Zustände werden übertrieben ausgedrückt, nicht die Realität abgebildet und Cabaret und einfach eine verückte Stadt mit vielen Partys und so weiter war zu dieser Zeit 1920. Es gibt auch eine TV-Serie, die ich komplett geguckt habe, die ich sehr empfehlen kann. Die nennt sich Babylon Berlin. Und dann kam es zur Machtübergreifungdie Übernahme der politischen Macht — hier: die Nationalsozialisten kamen 1933 an die Macht in Deutschland im Jahre 1933, ich hoffe, ich habe das richtig recherchiert, der Nationalsozialisten. Also Berlin war ja bis zu diesem Zeitpunkt einer der liberalsten Städte Europas und wurde dann zum Zentrum des Terrors. Also viele verschiedene Menschen wurden verfolgt und auch politische GegnerPersonen, die einer Idee oder einem System widersprechen — hier: Menschen, die gegen die Nationalsozialisten waren wurden verfolgt. Und es gab auch für mich jemanden, der gerne Bücher liest, gab es auch Bücherverbrennungendas öffentliche Verbrennen von Büchern als politischer Akt — die Nationalsozialisten verbrannten 1933 Tausende von Büchern, die ihren Ideen widersprachen. Dass also bestimmtes Wissen einfach nicht mehr zugänglicherreichbar oder verfügbar — wenn etwas zugänglich ist, kann man es nutzen oder erreichen gemacht wurde. Diese Zeit ist natürlich unglaublich dramatischsehr ereignisreich und emotional bewegt — große, einschneidende Veränderungen und für viele Leute auch traumatischso belastend, dass es einen dauerhaften, tiefen psychischen Schaden hinterlässt — auf Englisch: traumatic. Ich habe ja viele Schüler aus vielen verschiedenen Ländern. Und einige, besonders aus Amerika, aber auch Großbritannien und so weiter, haben VorfahrenAhnen — die früheren Generationen einer Familie, zum Beispiel Großeltern, Urgroßeltern aus Deutschland, aus dieser Zeit. Deren Vorfahren mussten dann fliehen, wegen dieser Zeit aus dem Nationalsozialismus. Also ein sehr, sehr dunkles Kapitel der Berliner Geschichte.
[33:00] — Kriegsende, Teilung & die Mauer
Und dann, zum Glück, endet dann der Zweite Weltkrieg im Jahre 1945. Am 8. Mai kapituliertsich geschlagen geben und den Krieg offiziell beenden — auf Englisch: to surrender Deutschland bedingungslosohne Bedingungen oder Vorbehalte — eine vollständige Übergabe ohne Verhandlungen. Was bedeutet bedingungslos? Also die Bedingung ist ja the condition. Und dann bedingungslos bedeutet dann also ohne Bedingungen. Auch natürlich, weil wir uns jetzt über die Geschichte von Berlin unterhalten. Berlin lag ja dann in TrümmernReste zerstörter Gebäude — das, was nach einer Zerstörung übrig bleibt; Schutt und Ruinen. Das gibt auch den Begriff, die TrümmerfrauenFrauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg halfen, die zerstörten deutschen Städte wiederaufzubauen — sie räumten buchstäblich Schutt weg. Also ganz viele Frauen haben ja damals geholfen, Berlin wieder aufzubauen. Weil es einfach keine Männer gab. Und die haben dann geholfen, dabei Berlin wieder aufzubauen. Und ca. 50% der Stadt, ca. 50% von Berlin war zerstörtso stark beschädigt, dass es nicht mehr nutzbar ist — durch den Krieg völlig kaputt gemacht. Je nach Stadtteil war das natürlich anders. 50% ist schon krass, oder? So. Und dann machen wir weiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg, also nach 1945, wird ja dann Berlin aufgeteilt in die vier SektorenAbschnitte oder Bereiche — nach 1945 wurde Berlin in vier Besatzungszonen aufgeteilt: amerikanisch, britisch, französisch und sowjetisch. Also die vier Siegermächtedie Länder, die den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben — Amerika, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion, Amerika, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion teilen dann Berlin auf. Und genau. Also das ist auch eben eine ganz interessante Zeit. 1949 entstehen dann im Prinzip zwei deutsche Staaten. Westdeutschland, oder die Bundesrepublikdie Bundesrepublik Deutschland — Westdeutschland, das 1949 gegründet wurde und heute ganz Deutschland umfasst im Westen und die DDRdie Deutsche Demokratische Republik — Ostdeutschland, das von 1949 bis 1990 als sozialistischer Staat existierte, die Deutsche Demokratische Republik. Wobei die nicht so wirklich demokratisch war. Und die war eben im Osten. Und Berlin liegt ja genau in der Mitte der DDR. Es gab aber einen Westteil von Berlin, der zu Westdeutschland gehörte. Im Prinzip sowas wie so eine kleine Inselhier im übertragenen Sinn: ein isoliertes Gebiet inmitten eines anderen — Westberlin war wie eine Insel im Gebiet der DDR in der DDR. Und hier habe ich noch ein Buch. Das nennt sich Checkpoint Charlie und die Mauer. Ein geteiltes Volk wehrt sich. Von Werner Sikorsky und Rainer Laabs. Das ist ein Buch. Das erzählt so ein bisschen was über diese Zeit des Kalten Kriegesdie politische Spannung zwischen den USA und der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg — kein direkter Krieg, aber ein langer Konflikt mit Wettrüsten und Ideologiekampf und einfach Berlin und die Mauer. Und dann in der Nacht vom 12. zum 13. August, also im Sommer. Du bist irgendwie, gerade Sommerurlaub, alles ist entspannt, du bist irgendwo am See und so weiter. Und plötzlich passiert etwas Unvorstellbaresetwas so Extremes, dass man es sich kaum vorstellen kann — jenseits aller Erwartungen. Und zwar wird eine Mauerhier: die Berliner Mauer — eine Betonmauer, die von 1961 bis 1989 Berlin teilte und die DDR von Westberlin trennte gebaut, also durch die Mitte von Berlin. Und die DDR-Regierung lässt eben über Nacht diese Mauer bauen. Und wie man das in diesem Buch lesen kann, also Familien wurden wirklich von einer Nacht, nicht von einem Tag auf den anderen, aber wirklich in einer Nacht getrenntvoneinander isoliert oder abgetrennt — Familien, die durch die Mauer plötzlich nicht mehr zusammen sein konnten. Das ist ein sehr, sehr dunkles Kapitel der Berliner Geschichte. Weil die eine, weiß ich nicht, die Oma wohnt auf der Straßenseite und die Enkelkinder wohnen auf der anderen Straßenseite und dazwischen geht die Mauer und die können sich einfach nicht mehr besuchen. Das ist wirklich krass. Was mir auch nicht so ganz bewusst wurde, ist, dass das ein offizieller Begriff scheinbar war der DDR. Und zwar wurde die Mauer auch genannt der antifaschistische Schutzwallder offizielle DDR-Begriff für die Berliner Mauer — ein propagandistischer Name, der die Mauer als Schutz vor dem Westen darstellte. Ich würde gerne mal wissen, warum dieser Begriff antifaschistischer Schutzwall hieß. Für mich ist das nicht so ganz klar, aber das ist also wirklich ein Symbol, kann man sagen, der Unfreiheitdas Fehlen von Freiheit — der Zustand, in dem man nicht frei ist. Freiheit und Unfreiheit. Ist auch ein interessantes Wort. Vorhin hab ich noch das Wort erwähnt, etwas Unvorstellbares ist passiert. Also man kann sich etwas vorstellen, to imagine something, ich kann mir etwas vorstellen, aber es ist unvorstellbar. Ich kann es mir also nicht vorstellen. Man konnte sich nicht vorstellen, dass jemand einfach eine Mauer baut. Und interessant ist ja auch, dass irgendwie ein paar, ich glaube zwei Jahre zuvor oder irgendwie so was, hat die DDR-Regierung gesagt: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.“ Und dann wurde die Mauer gebaut. Im Westen von Berlin ist das aber komplett anders. Der Westen von Berlin, also Westberlin, wurde subventioniertfinanziell unterstützt von einer Regierung oder Institution — auf Englisch: subsidized oder unterstützt natürlich von Westdeutschland. Das wird auch in diesem Buch interessant beschrieben mit den ganzen Stromleitungen und dieser ganzen Versorgung, Essen und so weiter. Das musste ja alles von Westdeutschland nach Westberlin geliefert werden, auf verschiedenen Wegen. Westberlin war scheinbar ein Magnet für Künstler und AussteigerMenschen, die bewusst aus der gesellschaftlichen Norm aussteigen und anders leben wollen — auf Englisch: dropouts, also für Leute, die halt einfach ein bisschen anders denken. Und im Osten von Berlin oder in der DDR wurde also ein sozialistischer Staat gebaut. Vielleicht der Trabantdas bekannteste Auto der DDR — umgangssprachlich „Trabi“ genannt; Symbol der ostdeutschen Alltagskultur, den kennt man vielleicht, dieses typische Auto, das viele kennen, der Trabi, sagt man auch der Trabant, das Auto, das aus Ostdeutschland kam. Was ich noch weiß von meinen Eltern und Großeltern, dass man auch nicht einfach in den Laden gehen konnte und einen Trabi kaufen konnte. Du musstest dich anmelden und dann hast du häufig Jahre gewartet, bis du dann einen Trabi bekommen hast. Ein anderes Wort ist Plattenbautengroße, vorgefertigte Wohnblocks aus Betonplatten — typisch für städtische Wohngebiete in der DDR, also so diese typischen Ostberliner Plattenbauten, die entstanden. Und es gab natürlich die Stasidie Staatssicherheit der DDR — der Geheimdienst, der die Bevölkerung überwachte, also die Staatssicherheit, also der Geheimdienst der DDR.
[37:00] — Mauerfall, Wiedervereinigung & Berlin heute
Und dann am 9. November 1989 fällt dann die Mauer. Und kurze Zeit später wird dann auch Tommy geboren, also ich. Ich bin nach dem Fall der Mauer geboren. Und das ist natürlich eine unglaublich interessante Zeit. Da gibt es auch interessante YouTube-Videos. Könnt ihr ja mal einfach in YouTube eingeben „Mauerfall Berlin“ und dann „Original Footage“ oder irgendwie so was. Dann kann man sich sehr interessante Filme, Dokumentationen und so weiter anschauen, auf Deutsch, aber auch auf Englisch, wie das eben war zu dieser Zeit. Dann wurde ein Jahr später, am 3. Oktober 1990, dann Deutschland wiedervereinigtnach der Teilung wieder zu einem einzigen Land zusammengeführt — die deutsche Wiedervereinigung war am 3. Oktober 1990. Und 1991, ich hoffe, die Jahreszahlen sind alle korrekt, wird dann Berlin wieder zur Hauptstadt. Aber im Bundestagdas deutsche Parlament — das Verfassungsorgan, das die Gesetze beschließt und die Regierung wählt stimmten auch nicht alle dafür, dass Berlin wieder zur Hauptstadt wurde. Also das war nicht so eine ganz klare Entscheidung. Und seitdem hat sich natürlich Berlin unglaublich verändert. Also viele Stadtteile wurden wieder schöner gemacht. Auch in diesem alten Stil, so die Fassaden in Prenzlauer Berg und so weiter. Da hat man versucht, diesen Stil von früher wieder so zu bauen, wie das damals aussah. Der Potsdamer Platzein zentraler Platz in Berlin — früher Niemandsland neben der Mauer, heute ein modernes Stadtzentrum, der irgendwie Niemandslandein Gebiet, das niemandem gehört oder das unbewohnt und unbebaut ist — auf Englisch: no man’s land war, der ja neben der Mauer war, der wurde mehr oder weniger zum Stadtzentrum jetzt von Berlin. Und ganz viel wurde renoviert und heute ist Berlin wahrscheinlich eine der kreativsten Städte Europas. Kommt drauf an, welcher Bereich, ob das im Bereich Start-up-Kultur ist oder im Bereich Musik oder im Bereich Kunst. Und natürlich wohnen auch sehr viele Leute aus vielen verschiedenen Ländern in Berlin und es gibt viele Museen und so weiter. Und heute ist, würd ich sagen, Berlin eine echt schöne Stadt geworden, die aber trotzdem immer mit Herausforderungenschwierige Aufgaben oder Probleme, die Anstrengung erfordern — auf Englisch: challenges kämpft, die es wahrscheinlich in jeder Großstadt irgendwie gibt. Aber ich würde sagen, wenn ihr mal Deutschland besucht, dann solltet ihr mal einen Abstecherein kurzer Umweg oder Ausflug zu einem Ort — auf Englisch: a detour or side trip nach Berlin machen und euch die Stadt anschauen. Was ich ganz gerne mache, ist, wenn ich irgendwie in Barcelona bin oder in Lissabon und so weiter, ich gehe einfach spazieren durch die Stadt, ohne irgendwie einen genauen Plan. Und dann gibt es mittlerweile auch so Podcasts, wo du durch die Stadt gehen kannst und dann wird dir an verschiedenen Punkten erklärt, wo du in etwa langgehen sollst. Und wenn du dann an diesem Punkt bist, dann wird dir erklärt, was es dort gibt und was die Geschichte von diesem Ort ist. Das find ich ganz interessant. Ansonsten, was ich auch mache, ist, sagen wir, ich besuche jetzt Lissabon, dass ich mich abends einfach hinsetze und auf YouTube die Geschichte von Lissabon mir anschaue. Und dann am nächsten Morgen geh ich dann durch Lissabon spazieren. Und so würde ich das wahrscheinlich auch mit Berlin machen. Aber es gibt natürlich auch Guides und so weiter, Stadtführereine Person, die Touristen durch eine Stadt führt und die Sehenswürdigkeiten erklärt — auf Englisch: city guide or tour guide, die euch die Stadt zeigen können. Vielleicht sollte Expertly German ja mal so was machen. Expertly German shows you Berlin. Keine Ahnung, aber ich weiß nicht, ob ich die richtige Person bin, um jetzt Berlin so zu erklären, weil ich viele Dinge auch einfach nicht weiß. So, ich hoffe, du hast ein paar neue Wörter gelernt. Ich hoffe, du hast ein bisschen was zur Geschichte von Berlin gelernt. Schreibe mir bitte, bitte, bitte in die Kommentare, wie du diese Episode fandest. Hat dir das gefallen? Ist das interessant? Möchtest du weitere Episoden? Ist das vielleicht zu kompliziert für dich, dass ich ja die ganze Zeit auf Deutsch spreche? Sollte ich vielleicht ein paar Wörter noch mehr erklären, ein bisschen langsamer sprechen oder irgendwie so? Kannst mir ja mal Feedback geben. Ansonsten, es gibt meine Mitgliedschaft. In der Mitgliedschaft gibt es das komplette Transkript. Da werd ich auch viele Wörter noch mal auflisten in einer Vokabelliste, die ich hier verwendet habe in dieser Podcast-Episode über Berlin. Ich werd da auch noch so ein paar Übungen einbauen, ob du auch wirklich genau zugehört hast. Die Podcast-Episode ist in der Mitgliedschaft ohne Werbung und du kannst die Mitgliedschaft ausprobieren für einen Euro für einen ganzen Monat. Vielen herzlichen Dank. Tschüss und bis zum nächsten Mal.



Vokabeln

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