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So und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Episode heute zum Thema Verben mit geben. Geben kommt ja überall in der deutschen Sprache vor. Zum Beispiel findest du das vielleicht auch in dem Wort Aufgabe, geben, Gabedie Gabe, -n → gift, talent; eine Begabung – oder ganz wörtlich: das Gegebene. Na ja, wir schauen uns das mal genauer an. Wir fokussieren uns aber auf die Verben. Und da hab ich so einige Verben mitgebracht heute.
Am, ganz am Anfang erkläre ich erst mal das Verb geben. Das ist ja auch relativ hilfreich, wenn wir das schon mal verstehen. Dann schauen wir uns 'n paar Verben an, mit geben als Stammwortdas Stammwort, -wörter → root word; das Wort, von dem andere abgeleitet sind und am Ende machen wir dann paar Übungen zusammen. Also richtig zuhören oder zuschauen.
Die Übung am Ende mache ich so, dass du die Übung auch machen kannst, selbst wenn du das Video nicht siehst. Wenn du jetzt also gerade beim Joggen bist und denkst dir: „Ach, mach du meine Nase, ich will aber unbedingtunbedingt → absolutely, at all costs; es muss sein, keine Diskussion die Übung machen.“ Kein Problem, du kannst weiter joggen, weiter durch den Wald laufen, aber vielleicht 'n bisschen langsamer, dann kannst du dich besser konzentrieren. Wenn du jetzt gerade den Berg hoch sprintest, wird's vielleicht 'n bisschen schwer.
Na ja, wir versuchen, die ganze Sache wieder ganz locker anzugehen, ähm, und, äh, versuchen, uns jetzt nicht zu sehr verrückt zu machen mit den ganzen Wörtern. Ich will, dass ihr am Ende vielleicht 'n, einfach 'n bisschen mehr Motivation habt, vielleicht 'n paar Wörter besser versteht und da mit 'n bisschen mehr Klarheitdie Klarheit → clarity; wenn man etwas wirklich durchschaut rausgeht. Und idealerweiseidealerweise → ideally; im besten Fall, wenn alles gut läuft habt ihr auch Spaß, während ihr euch diesen Podcast anhört. Also ich würd sagen, wir fangen mal an.
Kapitel 1: gebenDas Verb geben. Was genau bedeutet das? Ich-- Du kannst zum Beispiel sagen: „Kannst du mir mal bitte das Salz geben?“ Ja, das verstehst du, glaube ich, ja. Äh, oder du hast mir einen guten oder vielleicht auch schlechten Ratder Rat, Ratschläge → advice; was man jemandem empfiehlt. Plural: die Ratschläge gegeben. Äh, ich glaube, Salz ist klar, was das ist. Was ist der Rat? Hm.
Wenn ich dir also irgendetwas sage und dir mit dem, was ich sage, helfen möchte, dann ist das ein Rat. Ich versuche jetzt nicht, das englische Wort zu verwenden, weil du kannst es selber googeln oder deine favorite AI verwenden. Also einen Rat geben könnten wir auch verwenden.
Wichtig ist, bei dem, äh, bei dem Verb geben ist, dass wir es natürlich auch ein bisschen unregelmäßigunregelmäßig → irregular; das Verb folgt keinem festen Muster – ich gebe, du gibst, ähm, verwenden. Also ich gebe dir das Salz, aber du gibst mir das Salz und er gibt dir das Salz. Aber wir geben dir einen Rat oder einen Ratschlagder Ratschlag, -schläge → piece of advice; das Nomen zu raten. Einen Ratschlag geben.
Dann im Präteritumdas Präteritum → simple past; die geschriebene Vergangenheit – er gab, also in der Vergangenheitsform, es gibt ja zwei Vergangenheitsformen in der deutschen Sprache, damit das noch 'n bisschen komplizierter ist. Er gab. Und dann haben wir Perfektdas Perfekt → present perfect; die gesprochene Vergangenheit – er hat gegeben, also die Vergangenheit, die nicht so weit in der Vergangenheit ist. Er hat gegeben. Ah. Okay, sehr gut.
Und dann hab ich mir noch aufgeschrieben, wichtig ist vielleicht noch Dativder Dativ → dative; der Fall für die Person, die etwas bekommt – dem Mann und Akkusativ. Also ich gebe dem Mann einen Ball. Bei Salz wäre das jetzt das Salz und da kann man das nicht so wirklich sehen, dass das Akkusativder Akkusativ → accusative; der Fall für das Objekt – einen Ball ist. Könnte auch Nominativ sein, weil das ändert sich ja nicht, was auch immer, aber mit Ball funktioniert das gut. Also ich gebe dem Mann oder ich gebe der Frau eine Tasche. Ich gebe dem Mann einen Ball. Also die Person ist hier im Dativ und dann der Gegenstandder Gegenstand, -stände → object, item; ein Ding, das man anfassen kann ist dann im Akkusativ. Sehr gut.
Äh, was wollte ich noch sagen zum Thema geben? Genau, ich hab mir noch aufgeschrieben, es gibt. Äh, das gibt's auf Englisch ja nicht so wirklich. Keine Ahnung, wie das in anderen Sprachen ist. Äh, wie heißt das auf Italienisch? Wie heißt das auf Französisch? Auf... Nicht. Äh, there is, ich sag's jetzt einfach mal auf Englisch, there is auf Deutsch oder there are ist, es gibt. Und wir haben nicht es geben. Ja, keine Ahnung, weil ka-- auf Englisch kann man ja sagen there are, aber auf Deutsch sagen wir nur there is. Also es gibt. Ja, es ist spannendspannend → exciting, intriguing; es macht neugierig.
Okay, ich würde sagen, wir machen weiter. Äh, genau richtig, es gibt. Und dann gibt's noch so, äh, Beispielsätze wie: Es gibt da einen Supermarkt um die Ecke. Oder: Es gibt heute leider keine Bananen mehr an der Tankstelledie Tankstelle, -n → petrol station; dort tankt man – und kauft nebenbei ein oder keinen Spritder Sprit → fuel, petrol; umgangssprachlich für Benzin oder Diesel. Was weiß ich, was kauft man denn so an der Tankstelle? Es gibt keine Probleme. Ne, also Probleme wären dann hier im Akkusativ. Äh, das mit dem Singular Plural hab ich schon gesagt.
Dann gibt's noch feste Verbindungen. Gas geben. Ja, also Gas geben. Du fährst mit dem Auto, dein Lieblingssportwagen, mit dem bist du gerade unterwegs und you put the pedal to the metal oder metal oder wie auch immer. Also du trittst das Pedal richtig bis nach unten und dann damit gibst du dann Gas. Oder gib Gas, mach hinnemach hinne → get a move on; sehr umgangssprachlich für beeil dich, los, mach schneller. Also beschleunigenbeschleunigen → to accelerate; schneller werden. Die Beschleunigung = the acceleration.
Oder, äh, jemandem recht gebenjemandem recht geben → to agree with somebody; zugeben, dass der andere richtig liegt. Ja, ich geb dir recht. Oder du hast recht. Er gibt ihr recht. Hier wieder der Akkusativ, äh, der Dativ, ihr und so weiter. Ähm, dann noch sein Bestes gebensein Bestes geben → to do one’s best; alles versuchen, was man kann gibt's auch noch. Ich versuche immer, mein Bestes zu geben. Manchmal funktioniert's, manchmal nicht, aber ich versuch's zumindest. Und er gibt UnterrichtUnterricht geben → to teach; Stunden halten, unterrichten immer, was weiß ich, freitags und donnerstags.
Kapitel 2: aufgebenSo, damit haben wir, würd ich sagen, relativ, äh, gut und verwirrend etabliertetablieren → to establish; etwas feststellen und festlegen. Bildungssprachlich, was, was geben bedeutet. Dann machen wir jetzt weiter mit dem ersten Verb aufgeben. Aufgeben.
Du kannst ja mal überlegen, du sprintest gerade den Berg hoch und, äh, und, und, und der Berg ist ziemlich steilsteil → steep; der Weg geht stark nach oben und, äh, deine Beinchen, deine Beine sind schon ganz schön müde, weil du, weiß ich nicht, in den letzten Tagen zu viel gegessen hast. Ich weiß es nicht genau. Oder du einfach nie so wirklich viel Energie hast. Und, ähm, dann gibst du auf auf halber Streckeauf halber Strecke → halfway, midway; nicht am Ziel, aber auch nicht mehr am Start. Hoffentlich nicht. Gib Gas, du schaffst das. Aber jetzt einfach mal für die Übung.
Dann gibst du auf. Also du beendest etwas. Du kapitulierstkapitulieren → to capitulate, to surrender; aufgeben, weil man nicht mehr kann, könnte man fast sagen. In dem Fallbeispiel den Berg hoch sprinten, den Berg hochrennen, gibst du auf auf halber Strecke, weil du einfach keine Energie mehr hast. Äh, genau. Also dann bedeutet das so was wie hinwerfenhinwerfen → to throw in the towel; wörtlich: etwas hinschmeißen und gehen, aufgeben, äh, kapitulieren.
Er hat seinen sicheren Job aufgegeben, weil er irgendwas anderes machen wollte. Also er, äh, war Beamterder Beamte, -n → civil servant; wer beim Staat angestellt ist – mit sicherem Job und, äh, hat dann seinen sicheren Job als, äh, Beamter aufgegeben, weil er irgendwas anderes machen wollte. Und dann würden wir auch sagen aufgeben. Also so 'n bisschen wie hinschmeißenhinschmeißen → to chuck it in; salopp für etwas abrupt beenden, hinwerfen. Genau. Ja, oder eben gib nicht auf. Also so als Motivation. Also nicht aufhören. Genau. Man könnte vielleicht noch sagen, ich habe das Rauchen aufgegebendas Rauchen aufgeben → to quit smoking; die feste Verbindung für Schluss mit Zigaretten. Ja, also Zigaretten rauchen, das hast du vielleicht aufgegeben.
Äh, genau. Gib nicht auf, du schaffst das, äh, Deutsch zu lernen zum Beispiel oder dein Deutsch zu verbessern, dein Ziel zu erreichenein Ziel erreichen → to reach a goal; dort ankommen, wo man hinwollte, 'ne Konversation mit jemandem auf Deutsch zu führen und, äh, dabei irgendwie alles sagen zu können, was du möchtest oder alles zu ver-- Du verstehst fast alles von dem, was die Leute da erzählen.
Auch in der Gruppe, das ist ja immer noch anstrengenderanstrengend → exhausting, demanding; es kostet viel Kraft, als wenn du so mit 'ner Person einfach so, ähm, eins zu eins sprichst. In der Gruppe ist es noch mal anstrengender, besonders wenn alle Muttersprachlerder Muttersprachler, - → native speaker; wer die Sprache von Kind auf spricht sind, weil die dann Humor verwenden, schnell sprechen, langsam sprechen, Sätze irgendwie nur halb sagen und der Rest ist dann im Kontext klar und so weiter.
Ich kenn das selber, als ich, als mein Englisch früher noch nicht so gut war. Und in manchen Situationen manchmal auch, wenn dann das auf Englisch so schnell ist und so auch so Wörter verwendet werden und auch so 'n Kontext verwendet wird, der mir einfach nicht klar ist und dann versteh ich das auch einfach nicht und guck wie 'n Auto. Ähm, und kein besonders gutes Auto. Einfach so, so null acht fünfzehnnull acht fünfzehn → run-of-the-mill; vollkommen durchschnittlich. Kommt vom Gewehr 08/15. Fiat Cinquecento. Nichts gegen Fiat Cinquecento, alles gut.
Äh, okay, so, wir machen weiter. Dann gibt's zum Beispiel noch auf dem Flughafen Oder am Flughafen, äh, hast du meistens ja 'n Koffer dabei. Hast du Gepäck dabei. Und wenn du zur, zu diesem Schalterder Schalter, - → counter, desk; der Platz, an dem man abgefertigt wird gehst, wo du dein Gepäck dann da, dann sagen wir, du gibst das Gepäck auf. Man kann auch doch sagen, das Gepäck abgeben. Aber häufig steht da Gepäckaufgabedie Gepäckaufgabe → baggage drop-off; der Schalter am Flughafen. Genauso: die Gepäckabgabe oder Gepäckabgabe. Beides geht. Also hab, würde ich zumindest sagen, dass beide Wörter verwendet werden.
Genau, richtig. Also ich möchte mein Gepäck aufgeben. Das bedeutet nicht, dass du das jetzt hinschmeißen möchtest und du dein Gepäck soll jetzt kapitulieren. Nein, du gibst das Gepäck ab. Also du gibst das zu dieser Person, die das dann Richtung Flugzeug bugsiertbugsieren → to manoeuvre; etwas Großes umständlich irgendwohin bewegen mit diesem ganzen unglaublich komplizierten, das ist total faszinierend, aber ich glaube, ich schweife jetzt wieder ababschweifen → to digress; vom Thema abkommen. Trennbar: ich schweife ab, wie das in einem Flughafen funktioniert, dieses ganze System, wie die Koffer vom, von der Gepäckaufgabe, äh, bis zum Flugzeug dann gelangen, weil das ist ja 'n richtig, das ist ja wie 'n Labyrinthdas Labyrinth, -e → labyrinth, maze; ein Weg, in dem man sich leicht verliert. Ist spannend. Die Leute, die da arbeiten, die müssen bestimmt auch ganz schön clever sein, damit das dann auch funktioniert. Ah ja.
Ähm, genau, genau, genau. Also Gepäck aufgeben. Ähm, da gibt's noch andere Beispiele, so 'n Paket aufgeben und so weiter, aber ja, äh, ich würde sagen, Gepäckaufgabe ist so das, was wir besonders häufig verwenden.
Dann gibt es noch eine Aufgabe erteilenerteilen → to issue, to give; offiziell vergeben – einen Auftrag, eine Erlaubnis. Eine Aufgabe erteilen. Okay, du hast zum Beispiel die Hausaufgabe, daher kommt das. Also, äh, die Lehrerin, was hat die Lehrerin euch denn aufgegeben als Hausaufgabe? Wenn ich, du musst irgendwie ein Essay schreiben. Schreibt man heute noch Essays? Keine Ahnung. Einen Aufsatzder Aufsatz, -sätze → essay; der Schulaufsatz – das deutsche Wort für essay schreiben, würden wir auch sagen. Oder du musst irgendwelche Matheaufgaben lösen und so weiter. Dann hat sie dir also, äh, etwas aufgegeben.
Äh, genau, richtig. Also das ist so klassisch in der Schule, wenn du nach Hause kommst und deine Mutter fragt dich: „Was hat euch die Lehrerin oder der Lehrer denn aufgegeben?“ Eine Hausaufgabe. Genau, richtig. So, das war das Wort aufgeben. Die Bedeutung, die wir damit am häufigsten, würd ich sagen, assoziierenassoziieren → to associate; etwas gedanklich mit etwas verbinden, ist so dieses aufgeben, etwas beenden, kapitulieren, so in der Form.
Kapitel 3: angebenDann machen wir jetzt weiter mit angeben. Aha, angeben. Also die Bedeutung, die mir sofort einfällt, ist angeben, wenn jemand prahltprahlen → to brag, to boast; großtönend von sich selbst erzählen, wenn jemand besonders wichtig sein möchte. Dann ist diese Person ein Angeberder Angeber, - → show-off; wer ständig angibt. Weiblich: die Angeberin. Gib nicht immer so viel an. Im Imperativder Imperativ → imperative; die Befehlsform – gib!, geben Sie!, der Imperator.
Ähm, er gibt ständig mit seinem neuen Auto an, nicht, oder mit seiner tollen Jacke oder mit irgendetwas anderem. Die, diese Person, ähm, möchte prahlen, protzenprotzen → to flaunt; mit Besitz oder Geld auftrumpfen, angeben. Ähm, und diese Person nennt man dann auch der Angeber oder die Angeberin und die Sache nennt man dann die Angebereidie Angeberei → showing off; das Ständige daran. Die Endung -ei klingt abwertend. Also mit Angeberei kommt man im Leben nicht weit.
Äh, genau. Und wir geben mit etwas an und nicht über oder irgendwas anderes, ja. Ich gebe mit meinem neuen Auto an oder mit meiner neuen, was weiß ich, Z55-Kamera und so weiter. Genau.
So, dann gibt's aber noch eine zweite Bedeutung von angeben. Etwas nennen, etwas mitteilenjemandem etwas mitteilen → to inform; jemanden offiziell wissen lassen. Trennbar, vielleicht auch etwas eintrageneintragen → to enter, to fill in; etwas schriftlich in ein Feld schreiben. Trennbar. Zum Beispiel: Geben Sie Ihre Telefonnummer an. Wenn du irgendein Formulardas Formular, -e → form; ein Blatt mit Feldern, die man ausfüllt ausfüllst, dann könnte dort stehen, „Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an.“ Es könnte auch stehen, „Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer ein“, aber an ist, verwenden wir häufig. Also bitte tragen Sie diese Telefonnummer da ein.
Oder, äh, als Grund gab er eine Krankheit an. Also als Grund dafür, dass er irgendwie nicht teilnehmenteilnehmen → to take part; dabei sein und mitmachen. Trennbar konnte, gab er an, dass er krank ist. Also so was wie in, eher so in offiziellen Situationen würden wir dann das Verb angeben, in diesem Kontext eine Information nennen, verwenden.
Wenn du aber nach Deutschland kommst und hier irgendwie Formulare siehst, dann findest du dieses Verb angeben höchstwahrscheinlich. Vielleicht auch, wenn du Urlaub machst und du musst irgendein Formular ausfüllen, dann könnte das da auch stehen.
Es gibt auch noch das Nomen, die Angabedie Angabe, -n → detail, statement; eine genannte Information. Meist im Plural oder die Angaben. Also zum Beispiel könnte da persönliche Angaben, also persönliche Informationen oder ohne Angabe von Gründen, also ohne dass diese Person irgendwelche Gründe nennt. Da muss man jetzt keine bestimmte lange Erklärung dazu abgeben. Aber angeben, besonders im Kontext prahlen und mit etwas, äh, irgendwie sich wichtig machen wollen.
Kapitel 4: zugebenAls Nächstes hab ich das Verb zugeben. Zugeben. Also in dem Fall übrigens trennbartrennbar → separable; die Vorsilbe wandert ans Satzende – ich gebe an. Bei den anderen Verben hab ich das nicht erwähnt, ob die trennbar oder untrennbaruntrennbar → inseparable; die Vorsilbe bleibt am Verb – ich übersetze sind. Das findest du aber in der Mitgliedschaft und in der Mitgliedschaft gibt's noch viele andere Dinge, aber da werd ich das auf alle Fälle noch reinschreiben.
Zugeben. Was genau bedeutet das? Kannst du einen Satz bauen mit zugeben? Ich geb dir mal eine Hilfe. Ähm, du hast irgendeinen Fehler gemacht oder du hast irgendwas gemacht und die Leute überlegen, äh, wer, wer ist denn jetzt dafür verantwortlichverantwortlich → responsible; wer die Schuld oder die Pflicht trägt, dass die Blumen jetzt total, ähm, ähm, oder die Pflanzen, die sind total, äh, vertrocknetvertrocknen → to dry out and die; eine Pflanze, die kein Wasser hatte, ausgetrocknet und die eingegangen und die ganzen Blätter sind braun. Wer ist dafür verantwortlich? Wer hat die Blumen nicht gegossengießen → to water; Pflanzen Wasser geben. Unregelmäßig: goss, hat gegossen?
Und dann gibst du zu: Ich war's. Normalerweise sollte ich diesen Monat diese Aufgabe im Büro übernehmenübernehmen → to take over; eine Aufgabe auf sich nehmen. Untrennbar, aber ich hab's leider total vergessen und einmal wollte ich's auch nicht machen, weil ich schnell nach Hause wollte und dann gibst du's zu. Jetzt hast du wahrscheinlich schon 'ne Idee, was das bedeutet. Also etwas gestehengestehen → to confess; offen sagen, dass man etwas getan hat, etwas beichtenbeichten → to confess; kommt aus der Kirche, heute auch ganz alltäglich, etwas sagen, dass man etwas gemacht hat.
Kann man das auch positiv verwenden? Ich gebe zu, dass ich dir geholfen-- ja, das geht auch. Man könnte auch sagen, ich gebe zu, dass ich dir geholfen hab. Ähm, ich gebe zu, dass ich dir da ein bisschen geholfen hab, sodass du dieses Ziel erreichst. Ich weiß nicht, irgendjemand ist besonders stolzstolz (auf etwas) → proud; ein gutes Gefühl über eine eigene Leistung darauf, ähm, eine Sache erreicht zu haben. Weiß ich nicht. Was fällt ich, was fällt mir denn ein?
Irgendwie, du hast 'n Unternehmen gegründetgründen → to found; eine Firma neu ins Leben rufen. Die Gründung und möchtest Investorender Investor, -en → investor; wer Geld in ein Unternehmen steckt finden und hast diese Investoren dann auch gefunden für dein Unternehmen und bist irgendwie prahlst, äh, und bist total glücklich, aber irgendwie findest du das auch komisch, dass so viele Investoren Ja gesagt haben. Dass irgendwie, äh, wenn nicht, äh, acht von zehn Investoren haben Ja gesagt und für dich ist das total normalerweise einer von zehn oder einer von hundert. Und du sagst: „Ja, ich hab keine Ahnung.“ Und dann sagt die andere Person: „Okay, ich geb zu, ich hab diese Investoren angerufen und hab gesagt, mach das mal, weil diese Person, äh, wird schon ein gutes Unternehmen haben.“ Was weiß ich.
Also du könntest das auch im positiven Sinne verwenden, dass du also nichts Schlechtes gemacht hast, sondern was Gutes gemacht hast und sagst dann eben, dass du diese gute Sache gemacht hast. Ich weiß nicht, ob das Beispiel jetzt das Beste war, aber ich glaube, ihr habt so 'n bisschen verstanden, was das bedeutet.
Äh, genau richtig. Das war, äh, zugegeben keine gute Idee. That was admittedly, irgendwie so, äh, not a good idea. Also man kann dieses zugegeben auch so einfügen. Das war zugegeben oder zugegebenermaßenzugegebenermaßen → admittedly; ein Einschub, mit dem man etwas einräumt keine besonders gute Idee, ähm, so etwas zu machen. So kann man das auch noch ma-- verwenden.
Und dann kann man das beim Kochen auch noch, äh, verwenden wie hinzufügen. Also du könntest vielleicht in einem Rezeptdas Rezept, -e → recipe; die Anleitung zum Kochen. Auch: die Verschreibung vom Arzt lesen, am Ende noch etwas Salz zugeben. Ja, also am Ende noch etwas Salz hinzufügenhinzufügen → to add; etwas dazugeben. Trennbar: ich füge Salz hinzu. Aber primär verwenden wir zugeben im Sinne von, ich sage, dass ich etwas gemacht habe. Und meistens ist es, dass wir irgendetwas Negatives gemacht haben.
Kapitel 5: ausgebenUnd als Nächstes haben wir das Verb ausgeben. Ausgeben. Zum Beispiel Geld ausgeben. Ich habe in meinem letzten Urlaub zu viel Geld ausgegeben für diese Reise und so weiter. Der Flug war so teuer und jedes, jeden Tag sind wir irgendwie ins Restaurant gegangen.
Das muss aber nicht negativ sein. Also man kann Geld für etwas ausgeben, das aber total sinnvoll ist. Ja, also ich gebe, ich gebe gerne Geld für, keine Ahnung, für sinnvolle Zweckeder Zweck, -e → purpose; wofür etwas da ist. Sinnvoll = es lohnt sich aus. Ja, genau. Äh, also bezahlen, verbrauchenverbrauchen → to use up, to consume; so lange nutzen, bis nichts mehr da ist, so in dem Sinne.
Wenn du eine Haushaltsrechnungdie Haushaltsrechnung → household accounts; die Aufstellung von Einnahmen und Ausgaben machst oder eine Bilanzdie Bilanz, -en → balance sheet; die Gegenüberstellung. Auch: Bilanz ziehen = Fazit ziehen, dann gibt es auf der einen Seite die Einnahmedie Einnahme, -n → income, revenue; das Geld, das reinkommt. Gegenteil: die Ausgabe und auf der anderen Seite die Ausgabe. Also was habt ihr eingenommen und was habt ihr ausgegeben?
Dann gibt es noch 'ne zweite Verwendung. Die wird jetzt nicht so super häufig verwendet, eher in offiziellen Situationen. Ähm, dort werden, äh, Banknotendie Banknote, -n → banknote; der Geldschein. Umgangssprachlich: der Schein ausgegeben, dort werden die offiziellen Dokumente ausgegeben, also verteiltverteilen → to distribute; an mehrere Leute ausgeben. Untrennbar. Man, äh, die werden dort ausgehändigtaushändigen → to hand over; etwas förmlich übergeben. Trennbar, ähm, ja, aus-ausgeteilt. Also man bekommt dort diese Sache. Da, da, so kann man auch noch ausgeben verwenden.
Die Essensausgabe zum Beispiel bei, weiß ich nicht, bei einer Kantinedie Kantine, -n → canteen; der Essensraum in einer Firma, in der Mensadie Mensa, Mensen → university canteen; die Kantine an der Uni. Aus dem Lateinischen von der Uni oder bei deiner Arbeit. Dort gibt es eine Essensausgabe, da kann man dann das Essen, äh, bekommen. Man muss vielleicht nicht mal bezahlen dafür, weil man da angestellt ist und das ist ohnehin schon irgendwie mit deinem Gehaltdas Gehalt, Gehälter → salary; das monatliche Geld für die Arbeit verrechnetverrechnen → to offset; von einem Betrag abziehen. Auch: sich verrechnen = falsch rechnen.
Und dann gibt's noch 'ne weitere Bedeutung von ausgeben, und zwar wenn irgendetwas Gutes passiert ist. Weiß ich, vielleicht auch, wenn was Schlechtes passiert, aber eher, wenn was Gutes passiert, dann möchtest du sagen: „Die Drinks gehen heute auf mich. Ich geb heut einen aus.“ Und einen ist in dem Fall Drinks, also Getränke, alkoholische Getränke.
Weiß nicht, kann man noch was anderes ausgeben. Ich würde sagen, meistens Getränke. Ich geb heut einen aus. Das könnte vielleicht auch ein nicht alkoholisches Getränk sein. Ähm, ich tippe mal, beides geht, aber das würdest du zum Beispiel in 'ner Kneipedie Kneipe, -n → pub, bar; das einfache deutsche Wirtshaus oder in 'ner Bar sagen. Du wurdest gerade befördertbefördert werden → to be promoted; eine höhere Stelle bekommen. Die Beförderung und sagst: „Leute, ich geb heut einen aus. Ich geb heut einen aus, weil ich befördert wurde.“ Ja, also die Drinks gehen auf mich, die Getränke gehen auf mich. Drinks und Getränke kann man beides sagen.
Kapitel 6: abgebenSo, und dann hab ich noch ein Verb für heute. Und dann gibt es noch eine weitere Episode, ähm, in einer Woche oder in zwei Wochen, mal gucken. Da gibt's dann noch weitere Verben mit „geben“. Aber jetzt machen wir erst mal noch das letzte Verb mit „geben“, und zwar „abgeben“ und danach in dieser Episode machen wir jetzt noch 'n paar Übungen. Aber erst mal abgeben.
So, beispielsweise die Hausarbeit, also ja, bei der Hausarbeit, das, was du häufig in der Schule als Hausaufgabe bekommst. Die Hausarbeit muss bis Freitag abgegeben werden. Ja, also sie muss bis dahin eingereichteinreichen → to submit; ein Dokument offiziell abgeben. Trennbar werden. Sie muss bis dahin fertiggestelltfertigstellen → to complete; etwas ganz zu Ende bringen werden und dann auch dem Lehrer überreichtüberreichen → to present, to hand over; feierlich übergeben. Untrennbar werden.
Kannst du den Schlüssel bitte beim Nachbarn abgeben, bevor wir in den Urlaub fahren? Oder die Brieftaschedie Brieftasche, -n → wallet; die Geldbörse aus Leder. Auch: das Portemonnaie, die du vielleicht abgegeben hast beim Fundbürodas Fundbüro, -s → lost property office; dort gibt man Gefundenes ab. Also du hast eine Brieftasche in der Stadt gefunden und als, äh, guter Bürgerder Bürger, - → citizen; wer in einem Staat lebt und Rechte und Pflichten hat nimmst du die Brieftasche natürlich nicht nach Hause und, äh, und, und versuchst da irgendwie da dein, dein Konto aufzustockenaufstocken → to top up; etwas erhöhen. Trennbar: ich stocke das Konto auf.
Nein, du gehst zur Polizei oder zum Fundbüro und sagst: „Hier, ich hab 'n, 'ne Brieftasche gefunden, Portemonnaiedas Portemonnaie, -s → purse, wallet; aus dem Französischen, gesprochen: Portmonee gefunden. Könnt ihr das bitte irgendwie übernehmen und, äh, die Person finden, der das gehört?“ Dann gibst du dort auch diesen Gegenstand ab. Abgeben, also etwas abliefernabliefern → to deliver, to hand in; etwas dort abgeben, wo es hingehört oder zurückgeben.
Und dann gibt's noch 'ne zweite Bedeutung, und zwar einen Teil von etwas hergebenhergeben → to give away; etwas abgeben, was man selbst hatte. Trennbar. Kannst du mir etwas von deiner Pizza abgeben? Oder gib mir bitte etwas von deiner Pizza ab. Also einen Teil der Pizza, nicht die ganze Pizza, sondern nur einen Teil davon.
Oder er musste einen Teil seiner Aufgaben an einen Kollegen abgeben, weil sonst zu viel geworden wäre und er die Fristdie Frist, -en → deadline; der letzte mögliche Termin nicht hätte einhalteneinhalten → to meet, to keep to; sich an einen Termin oder eine Regel halten. Trennbar können. Und so hat er dann einen Teil seiner Aufgaben abgegeben. Nicht die Aufgabe komplett abgegeben, könnte man vielleicht auch sagen, aber einen Teil davon. Also so, so, so in Richtung teilen oder jemandem etwas überlassenüberlassen → to leave to somebody; jemand anderem die Sache geben. Untrennbar.
Und da gibt's noch 'ne dritte Bedeutung. Und zwar, wenn's Wahlen gibt, dann kann man auch seine Stimme abgeben. Aha. Genau. Also am, was weiß ich, am kommenden Sonntag können Sie Ihre Stimme bei der Wahl abgeben. Also Ihre, also wählen, die Stimme einreichen oder einfach abstimmenabstimmen → to vote; seine Stimme bei einer Entscheidung abgeben. Trennbar. Genau. Seine Stimme abgeben bei einer Wahl ist wichtig. Ansonsten wis-- weiß ja keiner, wer wen wählen möchte. Genau, dann sagt man auch die Stimmenabgabedie Stimmenabgabe → casting of votes; das Nomen zu seine Stimme abgeben.
Ach so und dann, was auch noch wicht-- witzig ist, ist ein gutes Bild abgeben. Ein gutes Bild abgeben ist auch noch etwas, was wir verwenden, was aber nichts damit zu tun hat, dass du jetzt 'n gutes Bild gemalt hast und das abgeben möchtest, sondern ein gutes Bild abgeben ist, einen guten Eindruckder Eindruck, -drücke → impression; wie man auf andere wirkt machen. To make a good impression.
Also du möchtest irgendwie ein gutes Bild abgeben, wenn du das erste Mal deine Schwiegerelterndie Schwiegereltern → parents-in-law; die Eltern des Partners. Nur im Plural besuchst und ziehst dir extra ein schönes Hemd an, äh, trimmsttrimmen → to trim; kürzen und in Form bringen – Bart, Hecke, Hund deinen Bart oder rasierst dich komplett, gehst vielleicht noch mal zum Friseur und so weiter. Du möchtest 'n guten Eindruck machen, ein, ein gutes Bild abgeben.
Übung im Podcast: Welches Verb suchen wir?Aber, aber liebe Leute, wir sind noch nicht fertig mit der heutigen Podcast-Episode. Ich hoffe, du bist noch nicht fertig mit'm Joggen, sondern ich hab jetzt noch eine Übung, äh, ganz am Ende. Tom, versuch nicht so lange rumzuquatschenrumquatschen → to natter on; salopp für endlos reden. Ich sage einen, einen, äh, nicht einen Satz, sondern eher 'nen Kontext und aus diesem Kontext musst du dann erratenerraten → to guess correctly; die richtige Lösung herausfinden, welches Verb wir hier suchen. Es ist relativ selbsterklärendselbsterklärend → self-explanatory; es braucht keine Erklärung.
Okay, welches Verb suchen wir? Du stehst am Flughafen am Schalter, dein großer Koffer soll nicht mit in die Kabine, also ins Flugzeug, sondern soll als Handgepäckdas Handgepäck → hand luggage; das, was man mit in die Kabine nimmt aufs Gepäckbanddas Gepäckband, -bänder → baggage belt; das Laufband für Koffer. Äh, welches Verb benutzen wir hier? Du gibst dein Gepäck auf. Richtig. Sehr gut. Aufgeben, das Gepäck aufgeben. Du gibst das Gepäck also dieser Person am Schalter, damit das dann, äh, ins Flugzeug geht.
Nächstes Verb: Du bist mit Freunden in einer Kneipe und willst für alle am Tisch eine Rundeeine Runde (bezahlen) → a round of drinks; für alle am Tisch zahlen Getränke bezahlen. Was rufst du in die Runde? Ich gebe einen aus. Ich geb einen aus, Leute, ich hab, ich wurde befördert oder irgendwas Tolles ist passiert. Äh, die Drinks gehen auf mich.
Nächster Satz: Du füllst online ein Formular aus. In einem Feld sollst du deine Telefonnummer eintragen. Welches Verb steht da höchstwahrscheinlich? Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an. Richtig, die Angabe, persönliche Angaben. Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an. Sehr gut.
Du bist Studentin oder Student. Äh, deine Hausarbeit ist fertig und am Freitag ist die Frist. Frist ist so was wie Deadline. Was machst du am Freitag mit deiner Arbeit? Du gibst sie ab. Genau. Abgeben. Du musst deine Hausarbeit abgeben am Freitag. So, sehr gut.
Übung im Podcast: Wo piept es?Und, äh, dann haben wir eine zweite Übung. Und, äh, zwar sag ich jetzt einen Satz und dann piep einmal oder zweimal, wenn's 'n trennbares Verb ist und man das trennt in diesem Satz. Äh, und du musst erraten, was in, äh, was statt dieses Piepgeräuschs, äh, äh, da einzutragen ist.
Mein Nachbar piep ständig mit seinem neuen Auto piep. Mein Nachbar piep ständig mit seinem neuen Auto piep. Was gehört ins-- Bei dir piept's wohl, Tom? Mein Nachbar gibt ständig mit seinem neuen Auto an. Genau richtig, dieses neue Auto. Ich hab nichts gegen Leute mit neuen Autos. Ich find Autos cool und Leute können richtig coole Autos haben. Aber es ist halt 'n tolles Beispiel. Es kann-- versteht, glaub ich, jeder.
So, wir machen weiter. Äh, die- jetzt wird's 'n bisschen schwerer vielleicht. Die Hausarbeit muss bis Freitag piep werden. Die Hausarbeit muss bis Freitag piep werden. Tom, ey, bei dir piept's wohl. Hier haben wir einen Passivsatzdas Passiv → passive voice; nicht wer handelt ist wichtig, sondern was geschieht. Ah, diese Grammatik ist aber auch nervignervig → annoying; es geht einem auf die Nerven. Umgangssprachlich.
Äh, wenn du den Passiv lernen möchtest, dann, ähm, kannst du einfach auf YouTube nachgucken, deine Favorite AI fragen oder irgendwo anders, äh, ich glaub, ich hab auch mal 'ne Podcast-Episode zum Passiv gemacht und in meiner Mitgliedschaft gibt's da auch, glaub ich, 'n paar Übungen dazu zum Thema Passiv, Vorgangspassiv, Zustandspassiv und, und so weiter. Und im Passiv verwenden wir ja den Partizip zweidas Partizip II → past participle; die Form mit ge- – gegeben, abgegeben, also das Ding, das wir auch im Perfekt verwenden. Na ja, also die Hausarbeit muss bis Freitag abgegeben werden. Genau, richtig. Sehr gut.
Ähm, und dann haben wir jetzt den letzten Satz und dann sind wir fertig für heute und danach hast du, bist du, bist du dann auch wirklich durch. Ähm, jetzt ein Satz im Imperativ. Imperativ hört sich immer lustig an. Äh, genau. Jemand steht kurz vor dem Ziel und will hinwerfen und du willst ihn motivieren. Der Satz ist piep, bloß nicht piep. Du bist fast fertig. Wir haben also trennbares Verb, weil zweimal piep ist. Piep bloß nicht piep. Du bist fast fertig. Imperativ: Gib bloß nicht auf. Du bist fast fertig.
OutroUnd damit gib nicht auf, Deutsch zu lernen, dein Deutsch zu verbessern. Vielen herzlichen Dank. Du bist jetzt definitiv fertig mit dieser Podcast-Episode. Es gibt 'ne Mitgliedschaft. Diese Mitgliedschaft findest du auf meiner Webseite expertlygerman.com. Es gibt auch Konversationsgruppendie Konversationsgruppe, -n → conversation group; eine kleine Runde, in der nur gesprochen wird, die ich anbiete. Die gibt's parallel zur Mitgliedschaft. Also ist noch 'n zweites Angebot, das ich habe. Und ich biete auch One-on-one-Sessions an. Also falls du da mal 'n bisschen Lust hast, kannst du auch nachschauen auf meiner Webseite expertlygerman.com. Vielen herzlichen Dank. Tschüss und bis zum nächsten Mal.
Tippe auf eine Karte, um die Erklärung aufzudecken.
| Wort | Trennbar? | Niveau | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| geben | Nein – unregelmäßig | B1 | to give – ich gebe, du gibst, er gab, hat gegeben |
| es gibt | feste Wendung | B1 | there is · there are – immer Singular, auch bei Plural |
| aufgeben | Ja – gibt auf | B2 | to give up · to check in – kapitulieren, Gepäck, Hausaufgaben |
| die Aufgabe | Nomen | B1 | task, exercise – dazu: die Gepäckaufgabe, die Hausaufgabe |
| angeben | Ja – gibt an | B2 | to show off · to state – prahlen oder etwas nennen |
| die Angabe | Nomen | B2 | detail, statement – ohne Angabe von Gründen |
| zugeben | Ja – gibt zu | B2 | to admit · to add – gestehen, beim Kochen: hinzufügen |
| ausgeben | Ja – gibt aus | B2 | to spend · to issue – Geld, Dokumente, eine Runde Drinks |
| die Ausgabe | Nomen | B2 | expense · issue – Gegenteil: die Einnahme |
| abgeben | Ja – gibt ab | B2 | to hand in · to share – Hausarbeit, Pizza, seine Stimme |
🎬 Bonusvideo
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Wörter, die Tom in dieser Episode verwendet, aber nicht erklärt hat. Genau die kommen in der Bonus-Episode dran.
| Wort | Niveau | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|---|
| die Gabe, -n | C1 | gift, talent | „Zum Beispiel findest du das vielleicht auch in dem Wort Aufgabe, geben, Gabe.“ |
| das Stammwort | C1 | root word | „Dann schauen wir uns 'n paar Verben an, mit geben als Stammwort und am Ende machen wir dann paar Übungen zusammen.“ |
| etablieren | C1 | to establish | „So, damit haben wir, würd ich sagen, relativ, äh, gut und verwirrend etabliert, was, was geben bedeutet.“ |
| steil | B1 | steep | „… und, und der Berg ist ziemlich steil und …“ |
| kapitulieren | C1 | to capitulate | „Du kapitulierst, könnte man fast sagen.“ |
| hinwerfen · hinschmeißen | C1 | to chuck it in | „Also so 'n bisschen wie hinschmeißen, hinwerfen.“ |
| der Beamte, -n | B2 | civil servant | „Also er, äh, war Beamter und, äh, hat dann seinen sicheren Job als, äh, Beamter aufgegeben, weil er irgendwas anderes machen wollte.“ |
| der Muttersprachler, - | B2 | native speaker | „… besonders wenn alle Muttersprachler sind …“ |
| null acht fünfzehn | C1 | run-of-the-mill | „Einfach so, so null acht fünfzehn.“ |
| bugsieren | C1 | to manoeuvre | „… die das dann Richtung Flugzeug bugsiert mit diesem ganzen unglaublich komplizierten …“ |
| abschweifen | C1 | to digress | „… aber ich glaube, ich schweife jetzt wieder ab …“ |
| das Labyrinth, -e | B2 | labyrinth, maze | „… weil das ist ja 'n richtig, das ist ja wie 'n Labyrinth.“ |
| erteilen | C1 | to issue, to give | „Eine Aufgabe erteilen.“ |
| der Aufsatz, -sätze | B2 | essay | „Einen Aufsatz schreiben, würden wir auch sagen.“ |
| assoziieren | C1 | to associate | „… assoziieren, ist so dieses aufgeben, etwas beenden …“ |
| prahlen · protzen | C1 | to brag, to flaunt | „Die, diese Person, ähm, möchte prahlen, protzen, angeben.“ |
| vertrocknen | C1 | to dry out and die | „… oder die Pflanzen, die sind total, äh, vertrocknet …“ |
| gießen | B2 | to water | „Wer hat die Blumen nicht gegossen?“ |
| gestehen · beichten | C1 | to confess | „Also etwas gestehen, etwas beichten, etwas sagen, dass man etwas gemacht hat.“ |
| der Investor, -en | B2 | investor | „Irgendwie, du hast 'n Unternehmen gegründet und möchtest Investoren finden und hast diese Investoren dann auch gefunden für dein …“ |
| die Bilanz, -en | C1 | balance sheet | „Wenn du eine Haushaltsrechnung machst oder eine Bilanz, dann gibt es auf der einen Seite die Einnahme und auf der anderen Seite die Ausgabe.“ |
| aushändigen | C1 | to hand over | „Man, äh, die werden dort ausgehändigt, ähm, ja, aus-ausgeteilt.“ |
| die Mensa, Mensen | B2 | university canteen | „Die Essensausgabe zum Beispiel bei, weiß ich nicht, bei einer Kantine, in der Mensa von der Uni oder bei deiner Arbeit.“ |
| verrechnen | C1 | to offset | „Man muss vielleicht nicht mal bezahlen dafür, weil man da angestellt ist und das ist ohnehin schon irgendwie mit deinem Gehalt verrechnet.“ |
| einreichen | C1 | to submit | „Ja, also sie muss bis dahin eingereicht werden.“ |
| überreichen | C1 | to present, to hand over | „Sie muss bis dahin fertiggestellt werden und dann auch dem Lehrer überreicht werden.“ |
| aufstocken | C1 | to top up | „… und versuchst da irgendwie da dein, dein Konto aufzustocken.“ |
| überlassen | C1 | to leave to somebody | „Also so, so, so in Richtung teilen oder jemandem etwas überlassen.“ |
| trimmen | C1 | to trim | „… trimmst deinen Bart oder rasierst dich komplett …“ |
| rumquatschen | C1 | to natter on | „Tom, versuch nicht so lange rumzuquatschen.“ |
| selbsterklärend | C1 | self-explanatory | „Es ist relativ selbsterklärend.“ |
🎤 In der Bonus-Episode
Tom erklärt dort die Wörter, die in der Hauptepisode nur nebenbei vorkamen – zum Beispiel bugsieren, abschweifen, null acht fünfzehn und selbsterklärend. In Teil 2 kommen dann weitere Verben mit geben dran.
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